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Der Kapitän der Bayern hat weder Angst vor dem BVB noch vor Arsenal und sieht die Ziele des Rekordmeisters in Reichweite.

München. Am zweiten Tag des neuen Jahres fliegen die Spieler und Verantwortlichen des FC Bayern München ins Trainingslager nach Doha, um sich für die Rückrunde der Bundesliga, sowie die Aufgaben im DFB-Pokal und Champions-League vorzubereiten. Kapitän Philipp Lahm sprach im Interview mit der Bild über die Ziele im Jahr 2013.

„Noch 17 Spieltage“

Trotz des Vorsprungs von neun Punkten auf Verfolger Bayer Leverkusen sieht Nationalmannschafts-Kapitän Lahm die Bayern noch lange nicht als sicheren Meister: „Es sind noch 17 Spieltage. Und da kann einiges passieren. Aber wenn wir unser Leistungspotenzial auch in der Rückrunde voll abrufen, dann sind wir wohl nicht aufzuhalten.“

Am 27. Februar kommt es im DFB-Pokal zum Duell mit dem amtierenden Deutschen Meister und Pokal-Sieger Borussia Dortmund. Der 29-jährige Verteidiger sieht im Heimrecht einen leichten Vorteil für die Bayern: „Schön für uns ist, dass wir zu Hause spielen. Das ist ein kleiner Vorteil. Es ist unser Ziel, über Dortmund ins Halbfinale einzuziehen.“

Vorfreude auf Arsenal-Partien

Nach dem Erreichen des Champions League Achtelfinals bekamen die Münchner den FC Arsenal aus London zugelost. Lahm, der noch nie vorher auf die „Gunners“ traf, erwartet zwei interessante Spiele: „Es ist ein schönes Los. Ich habe noch nie gegen Arsenal gespielt. Ich glaube, das wird richtig gut.“

Auch gegen die Engländer, bei denen die Deutschen Lukas Podolski und Per Mertesacker unter Vertrag stehen, sieht Lahm den Deutschen Rekordmeister in der Favoritenrolle: „Wir waren letztes Jahr im Champions-League-Finale. Wir sind Tabellenführer in der Bundesliga. Und Arsenal ist in der englischen Liga ein bisschen hinten dran. Deswegen sind wir in diesem Duell mit Sicherheit der leichte Favorit. Diese Rolle nehmen wir an. Und es gilt das gleiche wie in der Bundesliga: Wenn wir zweimal unsere volle Leistung abrufen, bin ich der festen Überzeugung, dass wir eine Runde weiterkommen.“

Zusammenarbeit passt

Auf die Frage, wie wichtig es sei, dass Trainer Heynckes seine Zukunftsentscheidung nicht zu lange herauszögere, antwortete Lahm: „Die Beteiligten werden sich irgendwann zusammensetzen und über die Zukunft reden. Aber das bringt keinen in der Mannschaft so in Unruhe, dass man das jetzt sofort regeln müsste. Es stört keinen Spieler, wenn das noch zwei, drei Monate dauert. Wichtig ist, dass wir alle sehr gut zusammenarbeiten. Und dass wir mit unserem Trainer sehr gut zusammenarbeiten, das weiß und sieht jeder.“

Vor seinem kommenden 30.Geburtstag hat der Verteidiger indes keine Angst: „Ach, das macht mir überhaupt keine Sorge. Ich gehe da ganz locker ran. Jeder wird älter. Bei mir steht dann ab November eben die Drei vorne.“


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