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Der ehemalige Sportdirektor sprach erstmals nach seiner Entlassung über seine Zeit bei den Bayern und seine Zukunft.

München. Christian Nerlinger wurde Anfang Juli beim FC Bayern München entlassen. Nun meldete er sich in einem Interview mit der Sport Bild zu Wort. Sein Ende konnte er bereits ahnen.

Kein überraschender Abschied

„Mein Ende beim FC Bayern kam für mich nicht ganz unerwartet und hat mich daher auch nicht getroffen. Es gab in den vier Jahren zwar deutlich mehr Höhen als Tiefen, und die Arbeit hat mich sehr erfüllt. Im Endeffekt wusste ich aber in dem Moment, als wir das Champions-League-Finale gegen Chelsea verloren haben, dass es für mich vorbei ist“, so Nerlinger.

Ohne Emotionen

Das finale Gespräch mit Uli Hoeneß verlief relativ sachlich und emotionslos. In der Geschichte des FC Bayern war es immer so: Nach einem titellosen Jahr folgten stets Richtungsänderungen. In erster Linie geschah das im Trainerbereich. Diesmal traf es eben den Sportdirektor.“

„Es war für mich eine sehr intensive Zeit, aus der ich persönlich gestärkt hervorgehe, was Wissen und Erfahrungen betrifft. Man darf nicht vergessen: Die Gesamt-Konstellation Trainer, Präsident, Vorstand war nicht immer einfach.

Kein neues Engagement

Der ehemalige Sportdirektor schlug bereits einige Offerten ab: „Es gab die oder andere Nachfrage. Ich habe aber gemerkt, dass es von meiner Seite noch in keinster Weise eine Bereitschaft gibt, mich jetzt irgendwo einzubringen. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass ich im Sommer 2013 etwas Neues beginne. Da müsste schon etwas Außergewöhnliches passieren“, erklärte er weiter.

„Ich habe verschiedene Gespräche, die mir angeboten wurden, erst gar nicht aufgenommen. Für mich war klar: Im Moment ist das alles kein Thema“, fügte er hinzu.

EURE MEINUNG: Wo seht ihr Christian Nerlinger in Zukunft?

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