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Der Geschäftsführer der DFL, Christain Seifert, zieht seine Bilanz des Jahres 2012 und ist besonders auf die Entwicklungen der deutschen Klubs stolz.

Berlin. Ein Jahr ist vorbei, auch im Fußball. So zieht DFL-Geschäftsführer Christian Seifert eine Bilanz des Jahres 2012 in der Bundesliga.

„Natürlich würde uns ein Titel in der Wahrnehmung weltweit helfen“

Gerade die letzten Monate waren sehr erfolgreich für die deutschen Klubs, wenn man sich die Champions League und die Europa League anschaut. „Natürlich würde uns ein Titel in der Wahrnehmung weltweit helfen“, sagte Seifert im Interview mit dem kicker: „Die Bundesliga hat am Ende der Vorrunde im europäischen Vergleich die meisten Tore pro Spiel geschossen, die meisten Zuschauer verzeichnet und die meisten Teams weitergebracht. Das kann sich sehen lassen.“

So sollte es für die deutschen Klubs auch weitergehen: „Eine der drei besten Ligen Europas sollte den Anspruch haben, möglichst alle Vereine durch die Gruppenphase und in beiden Wettbewerben wenigstens ein Team ins Halbfinale zu bringen.“ Was auch nicht unrealistisch in seinen Augen ist, denn inzwischen hätten „mindestens zehn Bundesliga-Klubs das Format, in der Europa League mindestens bis ins Achtelfinale vorzudringen.“ Für die Zukunft brauchen „wir zwei, besser drei Teams, von denen man erwarten kann, dass sie das Viertel- oder Halbfinale der Champions League erreichen“, so Seifert.

„Um diese Unvorhersehbarkeit im Wettbewerb beneiden uns viele Ligen“

Auch wenn im Jahr 2013 der neue TV-Vertrag greifen wird, glaubt Seifert nicht an unverhältnismäßige Ausgaben, um sportlichen Erfolg zu erzwingen, vielmehr werde weiteres Geld in die Nachwuchsförderung fließen, wo schon in der Saison 2011/12 „über 100 Millionen Euro investiert wurden. Die Auswirkungen der Nachwuchsförderung sieht man auch in der Champions League. Bei Dortmund stehen sieben Deutsche in der Anfangself, bei Manchester City nur ein Engländer – der Torwart. Das ist auch ein Unterschied.“

Noch etwas, was der 43-Jährige in der Bundesliga als Alleinstellungsmerkmal sieht, ist die Unvorhersehbarkeit, was „für eine breite Leistungsfähigkeit der Liga auf hohem Niveau“ spreche. „Um diese Unvorhersehbarkeit im Wettbewerb beneiden uns viele Ligen, zum Beispiel die Primera Division in Spanien. Es ist gut, dass die erwähnten Klubs eine so famose Halbserie spielen können.“

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