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Lange Zeit war Eichin von der Fußballbühne verschwunden. Nun kehrt er wieder in die Bundesliga zurück und freut sich auf seine bevorstehende Arbeit als Allofs-Nachfolger.

Bremen. Der neue Geschäftsführer von Werder Bremen, Thomas Eichin, war jahrelang als Manager des Eishockey-Erstligisten Kölner Haie tätig, hat jedoch nie den Kontakt zum Fußball verloren. In Bundesliga absolvierte er 190 Spiele für Borussia Mönchengladbach und den 1.FC Nürnberg.

„Keinen Alleinunterhalter gesucht“

Nach 13 Jahren bei den Kölner Haien kehrte der 46-Jährige dem Eishockey-Geschäft den Rücken. Die Entscheidung Klaus Allofs zu beerben, fiel nicht über Nacht: „Das war ein Prozess über ein paar Wochen. Wir haben sehr vertrauensvolle Gespräche geführt. Beide Seiten haben schnell gemerkt, dass es sehr gut passt“, sagte Eichin im Interview gegenüber RP Online.

Die Verantwortlichen von Werder hatten dabei eine klare Vorstellung, wie der Nachfolger sein soll: „In Bremen hat man keinen Alleinunterhalter gesucht. Im heutigen Profisport macht es auch nur selten Sinn, dass einer alleine alle Entscheidungen trifft. Es gibt ja genügend Beispiele, wo das zuletzt in der Bundesliga schiefgelaufen ist.“

„Ich verfüge über ausreichend Stallgeruch“

Trotz langer Abwesenheit aus dem Fußball-Geschäft hat der gebürtige Breisgauer die Bundesliga stets verfolgt: „Ich habe nie den Kontakt zum Fußball verloren. Ich habe in meiner Freizeit alle möglichen Internetseiten durchstöbert, habe Artikel über Vereine und Spieler gelesen und war wirklich immer auf dem Laufenden. Ich komme schließlich aus dem Fußball. Ich habe als Spieler viele Jahre bei Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Nürnberg gespielt. Ich verfüge also über ausreichend Stallgeruch“, so der frühere Bundesligaprofi.

„Schaaf ist ein angenehmer Typ“

In Bremen findet der neue Manager ideale Bedingungen für eine rosige Zukunft vor. Mit Trainer Thomas Schaaf versteht er sich gut: „Er ist ein wirklich angenehmer Typ. Wir haben schnell eine sehr entspannte Ebene gefunden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam an der erfolgreichen Zukunft arbeiten werden.“

Ein alter Wegbegleiter wird ihm die Eingewöhnungszeit erleichtern. „Frank Baumann kenne ich aus gemeinsamen Zeiten in Nürnberg. Da ist ein Team zusammen, das nicht viel Zeit brauchen wird, um sich aufeinander einzustellen“, so Eichin.

EURE MEINUNG: Eichin und Werder - Beginn einer neuen Ära?

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