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Der Süßwarenhersteller möchte den Bundesliga-Aufsteiger nicht weiter sponsern. Ausschlaggebender Grund für diese Entscheidung sei ein Problem mit dessen Präsidenten Helmut Hack.

Fürth. Der Süßwarenhersteller Trolli, derzeit zweitgrößter Sponsor und Stadion-Namensgeber von Greuther Fürth, will sein Sponsoring beim Bundesliga-Aufsteiger beenden. Der Grund sei ein massives Problem mit SpVgg-Präsident Helmut Hack.

Kein Vertrauen in den Präsidenten

„Wir lieben den Verein und die Mannschaft, aber wir haben keinerlei Vertrauen mehr in die Zusammenarbeit mit Präsident Helmut Hack“, bestätigte Trolli-Firmenchef Herbert Mederer auf Nachfrage der Bild.

„Herr Hack spricht immer gerne von der großen Fürther Familie. Aber er weiß nicht, wovon er da redet, denn so wie er mit uns umgesprungen ist, geht man mit keinem Familienmitglied um“, beklagte Mederer weiter. Über 1,5 Millionen Euro soll das Unternehmen nach Bild-Informationen seit 2010 an Greuther Fürth überwiesen haben.

„Engagement baldmöglichst beenden“

Jüngster Stein des Anstoßes soll der geplante Stadion-Neubau auf einem alten Trolli-Firmengelände gewesen sein. Hack habe den 40 Millionen Euro teuren Bau ohne Rücksprache mit Mederer abgeblasen. „Mit Conny Brandstätter und der Stadt Fürth wurde ohne unser Wissen über die Pacht-Verlängerung und den Umbau des Ronhofs verhandelt. Wir wurden von Herrn Hack erst am Morgen der offiziellen Verkündung persönlich informiert“, berichtete Mederer.

Der gebürtige Fürther Mederer, der die Firma Trolli 1984 von seinem Vater übernahm, hat jetzt endgültig genug vom Präsident der Spielvereinigung: „Für uns besteht keine Geschäftsgrundlage mehr. Wir werden daher unser Engagement baldmöglichst beenden. Solange Herr Hack Präsident ist, werden wir nie mehr ins Stadion gehen.“
 
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