Andreas Müller: „Es muss eine andere Mentalität rein“

Der Manager der TSG Hoffenheim fordert, dass dem Erfolg alles untergeordnet wird. Die Mannschaft muss an einem Strang ziehen und begreifen, um was es geht.
Sinsheim. Andreas Müller, Manager von Bundesligist 1899 Hoffenheim, ist vom Klassenerhalt seiner Mannschaft überzeugt. Dafür sei es allerdings notwendig, dass die Mannschaft eine andere Mentalität bekomme.

„Ich mag solche Herausforderungen“

„Mit Hoffenheim in der Liga zu bleiben ist für mich die bisher größte Herausforderung als Manager“, so Müller in der Bild: „Aber ich habe keine Angst davor. Ich freue mich darauf. Ich mag solche Herausforderungen.“

Es sei ihm von Beginn an klar gewesen, dass es eine schwere Saison werde, erklärte Müller weiter. Dennoch habe auch er nicht damit gerechnet, dass sie so schwer und sportlich enttäuschend verlaufe wie bislang.

„Wir brauchen das Malocher-Gen“

Nichtsdestotrotz ist der 50-Jährige vom Klassenerhalt überzeugt, allerdings könne dieser nur gelingen, wenn alle mitziehen: „In der Mannschaft muss sich grundlegend was ändern. Da muss eine andere Mentalität rein. Jeder muss begreifen, dass es um die sportliche Existenz geht.“

Dem Erfolg muss alles untergeordnet werden: „Wir müssen als Mannschaft zusammenhalten, Eitelkeiten und Egoismen hinten anstellen. Wir brauchen das Malocher-Gen.“ Müller warnte: „Ich werde mit Trainer Marco Kurz genau hinschauen, wer bereit ist, sich reinzuknallen. Wer nicht mitzieht, hat keine Chance mehr bei uns.“

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