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Thomas Eichin: „Ich habe auf diese Chance gewartet“

Der ehemalige Fußballer kehrt als Manager in den Bundesliga zurück, nachdem er zuvor 13 Jahre bei einem Eishockey-Verein gearbeitet hat.

Bremen. 43 Tage nach dem Wechsel von Sportdirektor Thomas Allofs zum VfL Wolfsburg hat Werder Bremen mit Thomas Eichin einen Nachfolger gefunden. Der ehemalige Fußball-Profi arbeitete zuletzt als Manager des Eishockey-Klubs Kölner Haie, habe aber immer auf eine Rückkehr in die Bundesliga gehofft, wie der 46-Jährige auf einer Pressekonferenz erklärte.

„Ich bin kein Quereinsteiger“

„Es ist immer mein großes Ziel gewesen, bei einem großen Bundesligisten in der Verantwortung zu stehen“, sagte Eichin. „Die Haie waren ein Geschenk für mich, aber ich habe den Fußball natürlich immer weitergelebt. Fußball ist immer noch mein Ding, ich habe auf diese Chance gewartet“, erklärte der 46-Jährige.

Der Wechsel zum Fußball nach 13 Jahren Eishockey sei dabei kein Problem. „Ich sehe mich nicht als Quereinsteiger. Ich habe natürlich viele Eishockey-Spiele gesehen, aber ich habe auch im Fußball Stallgeruch“, beruhigte der ehemalige Profi.

Warten bis Frühjahr 2013

Willi Lemke, Aufsichtsratsvorsitzender in Bremen, war schnell von dem zukünftigen Werder-Manager überzeugt. „Schon nach dem ersten Gespräch haben wir gedacht, dass er es werden kann. Vor den Weihnachtstagen hat es sich zugespitzt“, erklärte der 66-Jährige. 

Vorerst wird Eichin aber in Köln bleiben. Die Haie sind Zweiter der DEL und gehören zu den Favoriten auf den Titel. Mindestens bis Anfang März 2013 muss Werder auf seinen neuen Mitarbeiter warten, bis Ende April könnte es sich durch die Play-Offs hinziehen.

EURE MEINUNG: Wird Eichin die Umstellung von Eishockey auf Fußball leicht fallen?

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