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Der Bayern-Trainer ist von der neuen Mentalität seiner Spieler beeindruckt und mahnte, die Lust auf Titel auch in der Rückrunde beizubehalten.

München. Den eigenen Rekord aus dem Jahr 2005 verpasste der FC Bayern München um zwei Punkte. Dennoch sind die Münchner mit 42 Punkten nach der Hinrunde souveräner Tabellenführer der Bundesliga. Trainer Jupp Heynckes hat also gute Gründe, mit seinem Team zufrieden zu sein. Zumal man auch in Champions League und DFB-Pokal überwintert. Da trübt auch das kommende Pokal-Duell gegen Borussia Dortmund nicht die Laune, wie Heynckes im Interview mit fcbayern.de erklärte.

Hohe Hürden in der K.o.-Phase

„Ich habe mir irgendwie schon gedacht, dass es Dortmund wird. Das ist natürlich ein attraktives Los. Es begegnen sich zwei Teams auf Augenhöhe, es wird ein brisanter Pokalfight. Ich hoffe, dass wir am Ende die Nase vorn haben werden“, urteilte der Bayern-Trainer. Es wäre der erste Sieg in DFB-Pokal oder Bundesliga gegen den größten nationalen Konkurrenten der letzten Jahre seit 2010.

Viel leichter ist auch die zugeloste Aufgabe in der Königsklasse nicht. Im Achtelfinale der Champions League wartet der FC Arsenal mit Lukas Podolski, der auf seinen alten Arbeitgeber trifft. „Arsenal gehört zu den traditionsreichsten Klubs in England. Das ist ein Team, das immer attraktiven Offensivfußball spielt und sich seit Jahren im oberen Tabellenbereich in England bewegt. Aber wir, mit unseren Ambitionen, sind definitiv in der Lage, eine Runde weiter zu kommen“, zeigte Heynckes vorsichtigen Optimismus.  

„Der Geist dieser Mannschaft imponiert mir“

„Ich bin wirklich hocherfreut über die Entwicklung meiner Mannschaft. Diese Vorrunde war außergewöhnlich gut. Neben der Punkteausbeute lässt vor allem unser Torverhältnis aufhorchen. 44 Tore und nur sieben Gegentreffer - Kompliment an das gesamte Team“, lobte Jupp Heynckes.

Nach zwei Jahren ohne Titel sei man beim FC Bayern aufgewacht und wolle das Selbstverständnis des Vereins wieder erfüllen. „Jeder meiner Spieler nimmt sich zurück und präsentiert sich in dieser Saison als absoluter Teamplayer. Der Geist dieser Mannschaft imponiert mir“, zeigte sich der 67-jährige Trainer beeindruckt und forderte, die „Gier nach Titeln“ auch in der Rückrunde beizubehalten.

Eine weitere Saison als „Vize-Bayern“ mit drei zweiten Plätzen will man nicht erleben, auch wenn Heynckes das nicht auf schwächere Leistungen seines Teams zurückführen will: „Es wurde immer gesagt, wir hätten in der letztjährigen Rückrunde die Meisterschaft verspielt. Das ist Schwachsinn, wir haben nur einen Punkt weniger gesammelt als in der Hinrunde, wo wir von allen in den Himmel gelobt wurden. Der BVB hat schlicht und einfach überragend gespielt.“

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