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Der Wechsel von Hecking nach Wolfsburg kam für die Bundesliga überraschend. Nun verteidigt der neue VfL-Trainer den Wechsel in die VW-Stadt.

Wolfsburg. Ab Neujahr wird Dieter Hecking das Traineramt beim VfL Wolfsburg übernehmen. Der Abgang des 48-Jährigen sorgte in Nürnberg für große Verwunderung. Nun sprach Hecking mit der Hamburger Morgenpost über seine Wechsel-Gründe.

Chance genutzt

„Ausschlaggebend war einzig und allein das Gespräch mit Klaus Allofs. Natürlich spielt es auch eine Rolle, dass sich die familiäre Situation durch die Nähe zu meinem Wohnort Bad Nenndorf und dazu das Gehalt verbessert – aber das ist nicht entscheidend gewesen“, äußerte sich Hecking über seinen Wechsel nach Wolfsburg.

Zudem sieht er beim VfL eine deutlich bessere sportliche Perspektive, die in Nürnberg nicht möglich gewesen wäre. „Martin Bader hat mir sofort gesagt: „Dieter, ich will dich halten. Wir bessern dein Gehalt auf. Ich habe ihm geantwortet: Martin, du weißt, es geht mir nicht ums Geld. Ich nutze diese Situation jetzt nicht aus“, führte Hecking fort.

Schusters Forderungen zu hoch

Der lange als Favorit auf den Trainerstuhl gehandelte Bernd Schuster verlangte einem Bericht der WAZ zur Folge mehr als Klaus Allofs bereit war zu leisten. Eine entsprechende Eingung konnte in der Folge nicht erzielt werden, sodass Hecking nun den Trainerposten übernimmt. Der 48-Jährige fühlt sich keinesfalls als B-Lösung: „Ich kann nicht beurteilen, wie weit die Verhandlungen mit Bernd Schuster waren. Für mich ist klar, dass sich ein Verein parallel bei so einer wichtigen Personalie mit mehreren Kandidaten unterhalten muss. Aber im Gespräch mit Klaus Allofs wurde mir klar deutlich, dass er mich unbedingt will. Ich bin keine „1b-Lösung“.“

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