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Gewinner und Verlierer gab es in dieser turbulenten Bundesliga-Hinrunde reichlich. Goal.com stellt Euch die beim Hamburger SV vor.

Verein: Hamburger SV
Bundesliga: Platz 10
DFB-Pokal: 1. Runde

Zielsetzung: Umbruch, die zweite: Der Hamburger SV hat sich aufgrund seiner finanziellen Nöte einen Sparkurs auferlegt. Weg von großen Namen, hin zu jungen Talenten mit Potenzial. In der letzten Saison entging die Mannschaft von Thorsten Fink nur knapp dem Abstieg. Die Verantwortlichen des HSV üben sich auch in diesem Jahr in Zurückhaltung. Ein gesicherter Mittelfeldplatz soll es am Ende werden.

DER GEWINNER

Nur die wenigsten haben René Adler zugetraut an seine Form vergangener Tage anzuknüpfen. Beim Hamburger SV scheint der 27-jährige jedoch weit über sich hinaus zu wachsen. Mit überragenden Leitsungen rettete er seinem neuen Verein viele Punkte, kämpfte sich in die Nationalelf zurück und gehört ohne Zweifel zu den besten Torhüter der Bundesliga. Nach seiner langen Verletzungszeit ist Adler in der Form seines Lebens. Eine Bereicherung für den HSV.

René Adler | Hamburger SV, Torhüter, 27

SAISONSTATISTIKEN (PFLICHTSPIELE)
Einsätze 18
Spiele zu Null 6
gehaltene Torschüsse 76,92 %
SPIELERAKTE
Vertrag bis 2017
Geschätzter Marktwert 10 Mio €
Länderspiele 10

Darüber hinaus überzeugt der gebürtige Leipziger auch als eloquenter Leader, der durch seine Leistungen eine Führungsrolle einnimmt. Manager Frank Arnesen ist mit diesem Transfer ein echter Volltreffer gelungen, zumal Adler ablösefrei aus Leverkusen verpflichtet werden konnte. Zumindest im Tor haben die Norddeutschen in den nächsten Jahren keine Sorgen.

DER VERLIERER

Einst als großes Talent nach Hamburg gewechselt, ist der 26-jährige Marcus Berg den Erwartungen niemals gerecht geworden. Die Transfersumme, schätzungsweise zehn Millionen Euro, lag dem Schweden seit Anbeginn seiner Zeit beim HSV als große Last auf den Schultern. Nach den Abgängen von Mladen Petric und Paolo Guerrero schien Berg am Anfang der Saison einen Stammplatz sicher zu haben, da sein Konkurrent Artjoms Rudnevs mit Anpassungsproblemen in die neue Spielzeit gestartet war.

Noch mehr zum HSV: Zur Teamseite

Diesen verlor Berg jedoch schon nach zwei Auftritten in der Startelf. In neun Pflichtspieleinsätzen gelang ihm lediglich ein Treffer. Ein vorzeitiger Abschied scheint trotz Bergs Aussage, unbedingt beim Hamburger SV bleiben zu wollen, sehr wahrscheinlich. Einzig ein Abnehmer hat sich noch nicht bei Frank Arnesen gemeldet, der bei einem Verkauf nur mit einer niedrigen Ablösesumme rechnen kann.



DER GOLDJUNGE

Er gehört neben Artjoms Rudnevs nicht nur zum Toptorschützen des HSV, sondern ist darüber hinaus auch ein gefragtes Aushängeschild in seiner Heimat Südkorea. Dort bestritten die Hamburger ein Vorbereitungsturnier und besserten damit ihren Kontostand auf. Auch für die Sponsorensuche ist Heung-Min Son Gold wert: Kumho Tyres und Hanwa Solar, beides südkoreanische Unternehmen, bringen dem HSV fast drei Millionen Euro. Angeblich ist der FC Liverpool bereit, sogar mehr als zehn Millionen Euro zu bezahlen, um den 20-jährigen aus seinem Vertrag rauszukaufen. Frank Arnesen betont jedoch ausdrücklich, dass man an einen Verkauf nicht denkt. Im neuen Jahr folgen weitere Vertragsgespräche.

Heung-Min Son | Hamburger SV, Stürmer, 20
    Einsätze   
Tore Marktwertsteigerung  Aktueller Marktwert
Länderspiele (Tore)
 16 6  3,5 Mio Euro 8 Mio Euro 11 (1)

EURE MEINUNG: Wer sind eure Gewinner und Verlierer beim HSV?

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