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„Sechs, setzen!“ Wer hat als Schüler diesen Satz nicht schon einmal gehört? Goal.com stellt das Zwischenzeugnis der Hinrunde aus. Heute ist Greuther Fürth dran!

Verein: Greuther Fürth
Bundesliga: Platz 18
DFB-Pokal: 1. Runde

Zielsetzung: Nachdem man Jahr für Jahr den Aufstieg verspielte, hat es die Elf von Mike Büskens in diesem Jahr endlich geschafft. Ziel war es natürlich, den Abstieg irgendwie zu vermeiden. Die bisherige Bilanz ist ernüchternd. Ein Sieg, kein Heimspiel gewonnen, Greuther Fürth marschiert in großen Schritten in die Zweite Bundesliga zurück.

LIGA & POKAL: ungenügend (6)

Es war eine katastrophale Hinrunde für den Aufsteiger. Die begann bereits in der 1. Runde des DFB-Pokals, als man überraschend gegen Kickers Offenbach ausgeschieden ist. Ein unberechtigter Elfmeter leitete die Niederlage ein, doch alles in allem war es eine ganz schwache Leistung der Kleeblätter. Folglich war in Offenbach bereits Schluss, die Generalprobe für die Bundesliga ist kräftig in die Hose gegangen.

In der Bundesliga ging es gleich so weiter. Einen einzigen Sieg haben die Aufsteiger zu verbuchen, und das auswärts am zweiten Spieltag in Mainz. Kein einziges Heimspiel konnte die Elf von Mike Büskens gewinnen, teilweise hatte man auch Pech und bezahlte das eigene Unvermögen. Sechs Mal spielte Fürth Unentschieden, der Rest wurde verloren. Was bleibt sind neun Punkte und zehn Punkte Rückstand auf den 15. Platz. Man kann bereits für die Zweite Bundesliga planen.



UNTERHALTUNG: noch mangelhaft (5-)

Was die Unterhaltung angeht, bot Greuther Fürth nur einmal ein echtes Highlight. Das 3:3 gegen die TSG aus Hoffenheim war an Dramatik kaum zu überbieten. Ansonsten konnte man nur hadern, denn der Aufsteiger vergab Großchancen ohne Ende und traf nur elf Mal ins Tor. Bei nur einem Sieg gab es auch wenig Spielraum, um für Unterhaltung zu sorgen.

TRANSFERMARKT: mangelhaft (5)

Der Abgang von Olivier Occean konnte nicht kompensier werden. An 30 Toren war der Kanadier beteiligt und hinterließ eine Riesenlücke, die Edu nicht füllen konnte. Tobias Mikkelsen kam kaum zum Einsatz, im Sturm kümmerte man sich eher um Quantität, als Qualität. Dementsprechend negativ ist auch das Ergebnis ausgefallen. Einziger Lichtblick bei den Transfers war Zoltan Stieber, der sich schnell einen Stammplatz erkämpfte und nun eine feste Größe bei den Kleeblättern ist. Bisher verpflichtete man mit Stürmer Nikola Djurdic den nächsten Hoffnungsträger, der die Sturmflaute beenden soll. Rechtsverteidiger Matthias Zimmermann wurde von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen.



TRAINER & UMFELD: mangelhaft (5)

Mike Büskens hatte nach der tollen Saison in der Zweiten Bundesliga eine schwierige Aufgabe zu bewältigen. Wichtigte Stützen gingen verloren, Ersatz war keiner da. Vielleicht fehlt dem jungen Trainer noch die Erfahrung, mit so einer Situation umzugehen. Die Fans feuerten ihre Mannschaft Heimspiel für Heimspiel an, geholfen hat es nichts. Teilweise musste man Mitleid haben, bei den Chancen, die Fürth vergab und wie die Fans das erleben mussten. Am Trainer und an der Einstellung liegt es jedenfalls nicht.

DER AUFSTEIGER
DER ERFOLGLOSE
DER PFLEGELEICHTE


GESAMTNOTE: noch mangelhaft (5-)

Greuther Fürth hat in der Hinrunde mehr Punkte verdient, als sie wirklich haben. Doch das bringt am Ende der Saison auch nichts, wenn man nur mit dem Pech hadert. Es muss etwas passieren, es müssen Tore erzielt werden. Die Energie, die Fürth in jede Partie steckt, muss belohnt werden, sonst geht es ganz schnell in die 2. Bundesliga zurück.

EURE MEINUNG: Kann Greuther Fürth in der Liga überleben?

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