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„Sechs, setzen!“ Wer hat als Schüler diesen Satz nicht schon einmal gehört? Goal.com stellt das Zwischenzeugnis der Hinrunde aus. Heute ist Eintracht Frankfurt dran!

Verein: Eintracht Frankfurt
Bundesliga: Platz 4
DFB-Pokal: Erste Runde

Zielsetzung: Das Ziel der Eintracht war von Beginn an klar: Der Klassenerhalt sollte her. Daran hat sich trotz der starken Hinrunde nichts geändert, das haben Mannschaft, Trainer und Vereinsführung immer wieder betont. Im DFB-Pokal hoffen traditionsgemäß auch die Außenseiter darauf, kleine Akzente zu setzen und für Überraschungen sorgen zu können.

LIGA & POKAL: voll gut (2+)

Niemand hatte mit einem derart starken Start der Eintracht in die Saison 2012/2013 gerechnet. Vor allem nicht nach dem Erstrunden-Aus im Pokal gegen Erzgebirge Aue. Vier Siege in Folge katapultierten den Aufsteiger auf Platz zwei der Liga - am ersten Spieltag wurde gar Bayer Leverkusen, derzeit Bayern-Verfolger Nummer eins, mit 2:1 nach Hause geschickt. Schon zu jenem Zeitpunkt zeigten die Hessen eine ungewohnte Stärke: Sie kämpften sich nach einem Rückstand zurück. Es sollte nicht das letzte Mal in dieser Saison der Fall gewesen sein. Auch die Rückstände gegen Dortmund und Schalke hielten Frankfurt nicht von starken Partien ab.



UNTERHALTUNG: voll gut (2+)

In Partien der Eintracht sind bislang die meisten Tore in der Saison 2012/2013 gefallen. 33 haben die Hessen selbst erzielt, 27 Gegentore mussten sie hinnehmen. Dortmund, Leverkusen und die Bayern kommen nur auf rund 50 bis 55 Treffer. Überragend war das schnelle Umschaltspiel, das viele Gegner des Aufsteigers überraschte. Im Laufe der Saison gelang es einigen Mannschaften, sich besser auf die Taktik Frankfurts einzustellen.

TRANSFERMARKT: voll gut (2+)

Die Eintracht hat sich mit wenig Geld adäquat verstärkt. Armin Veh hat bei der Auswahl seiner Transfers große Arbeit geleistet. Zu Buche stehen 30 Punkte bei einem Transferminus von fünf Millionen Euro - andere Vereine haben deutlich mehr ausgegeben und dabei nicht so viele Zähler gesammelt. Der Japaner Takashi Inui war zu Saisonbeginn die Offenbarung und ist in seinen 17 Partien bereits an zehn Toren direkt beteiligt gewesen. Kevin Trapp ist der starke Rückhalt, wohingegen es sich bei Oliver Occean bislang um einen Floptransfer handelt. Der Kanadier ist in der schlechtesten Elf der Hinrunde.



TRAINER & UMFELD: sehr gut (1)

Armin Veh hat großes geleistet und ist nun selbstverständlich ein begehrtes Objekt auf dem Transfermarkt der Bundesliga. Gleiches gilt für Sebastian Rode und andere Leistungsträger der Mannschaft. Diese Nebenschauplätze haben allerdings keine Auswirkungen auf die Mannschaft und werden so gut es geht vom Team fern gehalten. Die Hessen sind nie abgehoben und haben immer betont, dass das Ziel weiterhin der Klassenerhalt sei. Mit Rückschlägen wussten Armin Veh und das Trainerteam umzugehen.

Ein wichtiger Rückhalt für die Eintracht ist das überragende Publikum im Waldstadion, das Frankfurt immer wieder zu Höchstleistungen anspornt. Zu Hause hat die Mannschaft von Veh nur eine Partie verloren und ist mit den Bayern und Leverkusen das heimstärkste Team der Liga. In der laufenden Spielzeit war die Commerzbank-Arena bereits fünf Mal ausverkauft.

DER UMKÄMPFTE
DER RÜCKHALT
DER VOLLSTRECKER


GESAMTNOTE: voll gut (2+)

Die Eintracht wusste zu überraschen und wird nächstes Jahr mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Wichtig für die Mannschaft war, dass nach Tiefs wie Anfang und Ende November, als man zweimal aus drei Spielen nur einen Punkt holte, eine Reaktion folgte. Frankfurt steht verdient auf dem vierten Platz der Liga und hat Chancen im Kampf um die europäischen Plätze. Sollte sich die Eintracht für die Europa League qualifizieren, ist durchaus noch eine Note eins drin.

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