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Nürnbergs Martin Bader ist sehr enttäuscht über die Entscheidung von Dieter Hecking

Der Club-Funktionär äußerte sich äußert betrübt über den unerwarteten Wechsel Heckings zum Liga-Rivalen Wolfsburg.

Nürnberg. Martin Bader, Sport-Vorstand beim 1.FC Nürnberg, machte seiner Enttäuschung über den plötzlichen Wechsel von Club-Trainer Dieter Heckung zum Bundesliga-Konkurrenten VfL Wolfsburg im Interview mit Sport1 Luft.

Dinge ereigneten sich in kürzester Zeit

Bader erklärte, dass sich die Ereignisse in wenigen Tagen abspielten und sich seinem Zugriff entzogen.

„Ich habe am Donnerstagabend erfahren, dass da Kontaktaufnahme entstanden und dass es für den Trainer interessant ist“, so der 44-jährige Sportchef. „Er hat mir am Donnerstag versichert, dass ihm die Entscheidung nicht leicht fallen würde und am Samstag früh hat er mir dann gesagt, dass er noch mal ein Gespräch mit Klaus Allofs hatte und dass er es machen will.“

Die Enttäuschung sei sehr groß, auch wenn er nicht verbittert sei, ließ Bader wissen, der jedoch auch unterstrich, dass er auch in schlechten Zeiten zu Hecking gestanden hätte und nun betrübt über den Abgang sei.

Der Nürnberger Verantwortliche hätte Hecking, der nach den Weihnachtsfeiertagen einen Kontrakt in Wolfsburg bis 2016 unterschreibt, zumindest gerne bis Sommer gehalten. Doch seine Bemühungen seien fruchtlos geblieben.



Nachfolgeregelung: Bader vor schwieriger Aufgabe

„Ja, ich habe versucht das so hinzukriegen, dass er uns nicht gleich verlässt, sondern das wir das in Ruhe noch bis zum Sommer machen, damit ich auch noch Zeit habe eine vernünftige Nachfolgeregelung hinzubekommen“, so Bader, der Hecking für die erfolgreichen Jahre in Nürnberg jedoch sein Dank aussprach. Die sportliche Perspektive, die Wirtschaftlichkeit und die räumliche Nähe zu seiner Familie seien die drei Schlagworte gewesen, die Hecking zu diesem Schritt veranlasst hätten.

Bader bleibe so nun die schwierige Aufgabe rasch einen adäquaten Nachfolger zu finden. Dabei sei U23-Coach Michael Wiesinger eine Option, aber nicht die einzige.

„Ich muss mir jetzt Gedanken machen, werde nichts ausschließen mit Wiesinger, aber ich werde keinen Favoriten nennen. Wiesinger ist zumindest eine sehr gute Alternative, sonst würde er nicht bei uns im Verein arbeiten.“

Zumindest stünden die Franken gefestigt als Team und in der Tabelle da, tröstete sich Bader über den Verlust von Dieter Hecking auf der Trainerbank schließlich hinweg.

EURE MEINUNG: Ist Baders Enttäuschung zu verstehen? War der Abgang Heckings ein zu harter Schlag?

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