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Seit dem Sommer spielt Timo Gebhart für den 1. FC Nürnberg. Nun zog er eine Bilanz seiner ersten sechs Monate, die „ganz ordentlich“ waren. Doch es ist mehr drin für den Club.

Nürnberg. Timo Gebhart ist seit wenigen Monaten ein Clubberer. Im Sommer ging er vom VfB Stuttgart zum 1. FC Nürnberg. Nach der Hinrunde ist nun Zeit für eine Bilanz der ersten sechs Monate im Frankenland, die „ganz ordentlich“, wenn auch nicht überragend war. Vor allem die Gelb-Rote Karte im Spiel gegen den FC Bayern München ärgerte ihn.

„Hätten mehr als 20 Punkte haben können“

Im Gespräch mit dem kicker zeigte sich Gebhart zufrieden, wenn auch die Hinrunde nicht ganz so war, wie es sich der Club vorgestellt hatte: „Die kleine Krise mit vier Niederlagen am Stück verhindert eine bessere Bilanz, wir hätten mehr als 20 Punkte haben können.“ Dennoch war der bisherige Saisonverlauf „ganz ordentlich“, wenn auch in der Rückrunde wichtig sein wird, Punkte zu holen, auch einen man „schlechten Tag erwischt“, sagte Gebhart.

„Bayern und Dortmund haben uns jedenfalls nicht besiegt“

Der Mittelfeldmann ist sich jedoch sicher, dass die Rückrunde vom Kampf gegen den Abstieg durchaus noch geprägt sein wird, wenn auch acht Punkte vor dem Relegationsplatz schon ein gutes Polster sind. „Wir haben aber auch gezeigt, dass wir über die nötige Qualität verfügen und jeden schlagen können. Bayern und Dortmund haben uns jedenfalls nicht besiegt.“

Ein Wechsel von Schwaben ins Frankenland scheint erst einmal ein Wechsel von Europaambitionen hinein ins Mittelmaß, doch davon will Gebhart nichts wissen, sagt, es sei im „Fußball alles möglich. Warum also sollte uns so etwas wie Eintracht Frankfurt nicht auch gelingen? Aber das ist ein weiter Weg mit viel Arbeit, und etwas Glück gehört auch dazu.“

„Ich stand in der Fankurve. Eine super Erfahrung, geil“

Den Fans blieb der 23-Jährige vor allem auch wegen seines Ellenbogenschlags im Spiel gegen die Bayern in Erinnerung. Damals traf er Bastian Schweinsteiger, doch es „war dumm, aber keine Absicht“. Er wurde für das Vergehen zwar gesperrt und verpasste das Derby gegen Fürth, was „bitter“ war, doch es gab auch einen Vorteil, wie er erklärte: „Ich stand in der Fankurve. Eine super Erfahrung, geil.“

In jenem Spiel ist Schweinsteiger ungeschoren davon gekommen, auch wenn einige ebenso eine Bestrafung forderten. Ob denn kleinere Teams benachteiligt werden, wurde Gebhart gefragt, doch er wich einer Antwort aus: „Dazu will ich nichts sagen, da zieht man nur den Kürzeren.“

EURE MEINUNG: Was können der 1. FC Nürnberg und Timo Gebhart in dieser Saison erreichen?

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