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Der Mittelfeldspieler ist beim HSV angekommen. Nun gelte es, sich endgültig durchzusetzen.

Hamburg. Tolgay Arslan beendete die Hinrunde der Bundesliga mit dem Hamburger SV auf dem zehnten Rang. Im Gespräch mit der Hamburger Morgenpost sprach der Mittelfeldspieler über die deutsche Nationalmannschaft und seine Ziele für die Zukunft.

Arslan angekommen

Nachdem er im vergangenen Sommer seinen Vertrag beim HSV bis 2015 verlängert hatte, entwickelte sich der 22-Jährige im Laufe der Hinrunde zu einer festen Größe im Spiel der Norddeutschen. Dadurch sehe er sich auch auf Hamburgs Straßen mit größerer Aufmerksamkeit konfrontiert. „Das stimmt. Und das ist ein gutes Zeichen. Ich habe hart gearbeitet und mir beim HSV einen Platz erkämpft. So steigt auch die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit“, sagte Arslan.

„Erwarte noch mehr von mir“

Für die Zukunft hat sich der Mittelfeldspieler einiges vorgenommen: „Ich muss mich jetzt beweisen. Viele Blicke sind auf mich gerichtet. Ich erwarte noch mehr von mir. Dafür werde ich alles geben.“ Auch mit seinem Verein möchte Arslan hoch hinaus: „Mit dem HSV will ich mehr Punkte holen als in der Hinrunde. Konstanz ist der nächste wichtige Schritt. Natürlich wäre Europa ein Traum. Aber mit reden erreicht man das nicht.“

Entscheidung pro Deutschland

Der in Paderborn geborene Arslan besitzt sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft. Bei der Wahl der Nationalmannschaft entschied er sich gegen das Land am Bosporus: „Die Entscheidung ist gefallen, ich will für Deutschland spielen. Die U21-EM in Israel ist das nächste Ziel, danach dann das A-Team.“ Ihm sei bewusst, dass die Konkurrenz groß sei, „aber wenn man erfolgreich im Verein ist und weiter hart arbeitet, ist das möglich“, so Arslan kämpferisch.

„Mein türkisches Temperament“

Kritik einstecken musste Arslan nach dem Sieg gegen den FC Schalke 04 (3:1) am 14. Spieltag, als er nach seiner fünften Gelben Karte für ein Spiel gesperrt wurde. „Ich bin ein Sieger-Typ. Ich hasse es, zu verlieren. Für den Erfolg gebe ich alles. Manchmal muss ich mich aber etwas bremsen“, erklärte Arslan. Weitere Sperren seien dennoch nicht auszuschließen: „Das war mein türkisches Temperament. Ich kann nicht garantieren, dass mir das nie wieder passieren wird.“

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