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Raphael Schäfer verwies auf Griechenlands destruktive Spielweise bei der EM 2004. Nun fühlt sich Bremens Verteidiger in seinem Stolz verletzt.

Bremen. Der 1. FC Nürnberg sicherte sich am vergangenen Wochenende auswärts bei Werder Bremen ein 1:1-Unentschieden. Nach dem Spiel gerieten Raphael Schäfer und Sokratis aneinander. Der Verteidiger wirft jetzt dem Torwart Rassismus vor.

Destruktive Spielweise als Ausgangspunkt

„Er hat sich über unsere Spielweise aufgeregt und gesagt, wir hätten den Sieg nicht verdient. Aber das lasse ich mir von einem Griechen nicht sagen. Die sind mit nur vier Torschüssen Europameister geworden“, sagte Schäfer nach dem Spiel. Durch ein Tor von Timo Gebhart ging Nürnberg in der 82. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Nils Petersen sechs Minuten später egalisierte.

Sokratis beleidigt

Der Verteidiger reagierte empört und erhob schwere Vorwürfe gegen den Keeper. „Was Nürnbergs Torwart gesagt hat, war rassistisch. Jetzt kennen alle sein Niveau. Mit Rassisten und Spielern, die unter meinem Niveau sind, werde ich mich nicht weiter beschäftigen“, so der 24-Jährige der Bild.

Schäfer verteidigt sich

Für Schäfer sind die Vorwürfe nicht nachvollziehbar: „Dafür fehlt mir jedes Verständnis. Er sollte sich darüber informieren, was Rassismus wirklich bedeutet. Gerade in der heutigen Zeit sollte man mit solchen Begriffen und Vorwürfen extrem vorsichtig sein. Noch einmal: Er hat mich und unsere destruktive Spielweise zuerst beleidigt.“

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