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Der 63-Jährige kritisierte die Stagnation in der Entwicklung vieler Spieler und plant einen Umbruch in der Winterpause.

Fürth. Helmut Hack, Präsident des Bundesliga-Schlusslichts Greuther Fürth, ist angesichts der Hinrunde des Aufsteigers enttäuscht. Der 63-Jährige rechnet mit der Mannschaft ab und kündigt personelle Veränderungen in der Winterpause an.

Ernüchternde Ausbeute

Zweitliga-Meister Greuther Fürth ist mit großen Hoffnungen in seine erste Bundesligasaison gestartet. Die Bilanz nach 17 Spieltagen fällt mit neun Punkten, keinem einzigen Heimsieg und nur elf erzielten Toren ernüchternd aus. Fürth-Präsident Helmut Hack bricht zur Halbzeit der Saison sein Schweigen und kritisiert die Mannschaft. Gegenüber der Bild sagt der Unternehmer: „Wenn mir einer im Sommer gesagt hätte, wir haben nach der Vorrunde nur so wenig Punkte, hätte ich gesagt: Niemals!“

Hack beklagt mangelnde Lernkurve

Vor allem die Tatsache, dass die Mannschaft immer wieder die gleichen Fehler mache, gibt dem Präsident zu denken: „Viele Spieler haben den nächsten Schritt einfach nicht gemacht. Wir haben uns nicht weiterentwickelt.“ Den Glauben an den Klassenerhalt hat der 63-Jährige trotzdem noch nicht verloren: „Wir konzentrieren uns jetzt voll und ganz auf den Relegationsplatz.“ Drei Punkte beträgt der Rückstand der Fürther auf die TSG Hoffenheim, die aktuell diesen Rang einnimmt.

Personeller Umbruch im Winter

Damit der Sprung in die Relegation noch gelingt, soll der Kader in der Winterpause personell umgebaut werden. Am Montag wurde mit dem Serben Nikola Djurdjic ein Stürmer verpflichtet. Der 26-Jährige kommt vom schwedischen Meister Helsingsborgs IF mit der Empfehlung von zehn Toren in elf Ligaspielen. Als mögliche Abgänge werden unter anderem Sercan Sararer, Djiby Fall, Tayfun Pektürk, Johannes Geis und Kevin Kraus gehandelt.

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