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BVB: Angeblich rechtsextremer Ordner entlassen

Der Mann gehöre einer rechtsradikalen Gruppierung an und wurde suspendiert.

Dortmund. Wie Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer bei Borussia Dortmund, am Montag bekanntgab, wurde ein Ordner mit angeblich rechtem Hintergrund suspendiert. Laut Spiegel Online gehöre der Mann der Dortmunder Fan-Gruppe „Northside“ an, die als gewaltbereit und rechtsorientiert gilt. Dem Ordner wird außerdem vorgeworfen, einen Fan des FC Schalke 04 grundlos zusammengeschlagen zu haben.

„Keine Unterwanderung des Ordnungsdienstes“

„Den beschuldigten Ordner haben wir auf beidseitigem Wunsch suspendiert. Man muss aber festhalten, dass da Aussage gegen Aussage steht. Das wird sich dann sicherlich gerichtlich klären“, erklärte Watzke nach einer Besprechung mit dem Leiter des Ordnungsdienstes.

Der Geschäftsführer geht aber von einem Einzelfall aus, obwohl auch schon in der Vergangenheit Vorwürfe aufkamen, der Verein beschäftige gewaltbereite und rechtsradikale Ordner. 2010 hatte die Neue Zürcher Zeitung berichtet, dass ein Ordner Mitglieder der Gruppe „Northside“ in Kampfsport trainiere. „Insgesamt gesehen, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir eine rechtsradikale Unterwanderung unseres Ordnungsdienstes nicht sehen“, bekundete Watzke dennoch.

Rechtsradikale Anhänger des BVB fielen zuletzt immer wieder mit Spruchbannern und Plakaten auf. Vor allem den Fangruppierungen „Northside“ und „Desperados“ werden Verbindungen in die Neonazi-Szene nachgesagt.

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