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Bald schon back in Business? Dem früheren Wolfsburg-Coach liegen nach eigenen Angaben mehrere Angebote vor.

Aschaffenburg. Der im Oktober beim VfL Wolfsburg entlassene Star-Trainer Felix Magath geht davon aus, bald wieder an die Seitenlinie zurückzukehren. Seinen Stil möchte der 59-Jährige dabei nicht verändern. Vielmehr regt er an, dass mehr Vereine die Ämter des Trainers und des Sportdirektors in einer Person vereinigen sollten.

Angebote von Klubs und Nationalverbänden

Im Interview mit Bild heizte der dreimalige Meistertrainer, der zuletzt u.a. mit dem FC Augsburg und 1899 Hoffenheim in Verbindung gebracht wurde, die Spekulationen um seine Zukunft an: „Es gab schon die eine oder andere Anfrage aus der Bundesliga, dem Ausland, von Nationalverbänden. Ich werde mich Anfang des Jahres entscheiden, wohin die Reise geht.“ Er gehe davon aus, spätestens im Sommer 2013 wieder zu arbeiten, sagte Magath.

Philosophie wird beibehalten

Seinem Arbeitsstil möchte der als Schleifer verschriene Magath auch in Zukunft treu bleiben: „Ich habe gezeigt, dass ich mit meinen Werten und meiner Arbeitsweise überall in der Bundesliga zu Hause und sehr erfolgreich bin.“ Magath verwies darauf, mit seinen Mitteln sowohl wirtschaftlich angeschlagene wie auch finanzstarke Vereine zum Erfolg geführt zu haben. „Das System Magath lebt weiter. Meine Philosophie ist zeitlos. Ich stehe für ehrliche Arbeit, Leistung und Erfolg“, so der 59-Jährige.

Mit dem VfL Wolfsburg im Reinen

Gegenüber seinem letzten Arbeitgeber VfL Wolfsburg, den er 2009 zur Deutschen Meisterschaft geführt hatte, empfindet Magath keine Ressentiments: „Ich habe die Verantwortung für die sportliche Situation übernommen und wurde frei gestellt.“ So sei das Profi-Geschäft nun einmal. Davon, dass er die Trendwende mit den „Wölfen“ noch geschafft hätte, ist Magath weiterhin „restlos überzeugt“. Doch auch seinen Nachfolgern, Trainer Lorenz-Günther Köstner und Sportdirektor Klaus Allofs, traut Magath den Erfolg zu: „Die Mannschaft wird noch einen Europa-League-Platz erreichen.“

Plädoyer für Doppelrolle Trainer/Sportdirektor

Magath, der in Wolfsburg eine Doppelfunktion als Trainer und Sportdirektor innehatte, fordert mehr Bundesliga-Vereine dazu auf, dieses „englische Modell“ anzuwenden. Die Gründe liegen für ihn auf der Hand: „Ich wundere mich, dass trotz gemeinsamer Entscheidungen bei Entlassungen die Verantwortung immer geteilt wird: Der Trainer muss gehen, Manager oder Sportdirektor bleibt.“ Deshalb sei es nur konsequent, wenn sportliche Entscheidungen in einer Hand wären, so Magath.

EURE MEINUNG: BuLi, EPL, Nationalcoach - was wird Magaths nächster Job?

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