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Als Überraschung der Saison steht Freiburg zur Winterpause nicht unverdient auf Platz 5. Kein Grund für Trainer Streich von seinem Weg abzuweichen.

Freiburg. Der 3:1-Sieg des SC Freiburg beim FC Schalke 04 beförderte die Mannen um Trainer Christian Streich auf den fünften Tabellenplatz. Die Ziele werden deshalb in Freiburg noch lange nicht korrigiert.

Mit tollen Typen über Berge laufen

Grund für den positiven Aufschwung sieht Streich in der Moral und Qualität der Mannschaft: „Wir haben Spieler, die sehr ehrgeizig und hungrig sind und dabei gleichzeitig ihre Nebenleute nicht vergessen“, so der 47-Jährige gegenüber dem kicker.

„Wir wussten, dass wir viele tolle Typen in der Mannschaft haben, mit denen man über ein paar Berge laufen kann.“ Aber er betont auch, dass „natürlich das Ziel, das über allem steht, der Nichtabstieg ist.“

Fußballzwerg Freiburg an Grenze angelangt?

Der Meister des Understatements will einfach jegliche Erwartungshaltung von seinen Spielern fernhalten: „Unser Ziel ist einfach nur, so gut wie möglich Fußball zu spielen und den Zuschauern immer mal wieder eine Freude machen. Rennen, kämpfen, alles herausholen, es dem Gegner schwer machen – anders denke ich wirklich nicht.“

An Europa denkt Streich in keiner Weise: „Solche Erwartungen hegen wir im Trainerteam nicht. Für uns geht es darum so zu arbeiten, dass wir an die Grenze des Machbaren kommen. Es geht um den Prozess. Wir werden sehen, wie stabil wir sind, auch psychisch. Es wird sich zeigen, wie wir mit Lob umgehen können. Das kommt jetzt wieder auf uns zu und auch hier kommen wir irgendwann an unsere Grenzen“, so Streich abschließend.

EURE MEINUNG: Was kann der SC Freiburg in dieser Saison erreichen?

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