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Thorsten Fink machte zuletzt lange Bahnfahrten bei Auswärtsspielen für schlechte Leistungen des Teams verantwortlich. Nun will der Trainer, dass seine Mannschaft demnächst fliegt.

Hamburg. Statt mit dem Flugzeug, ist der Hamburger SV bei Auswärtsspielen mit der Bahn unterwegs. Dies kostet laut Trainer Thorsten Fink eine Menge Kraft, noch bevor das Spiel angepfiffen wurde.

Bahnfahrt schuld an Auswärtspleite

In Leverkusen musste der HSV am vergangenen Samstag eine 3:0-Auswärtspleite hinnehmen. Trainer Fink kritisierte danach nicht seine Spieler, ärgerte sich vielmehr über die Transportmöglichkeiten bei Auswärtsspielen. „Es ist etwas unglücklich, wenn man am Tag vorm Spiel sechs Stunden mit dem Zug unterwegs ist. Das trägt nicht zu einer Top-Leistung bei. Wir sollten überlegen, ob wir nicht bessere Bedingungen schaffen können“, so Fink.

Vereinsführung kontert Fink

Die Vereinsführung sieht die Schuld jedoch nicht bei sich. Demnach soll es bisher zwischen Trainer und Vorsitz kein klärendes Gespräch über eine Alternative gegeben haben. „Wenn der Trainer der Meinung ist, wir sollten fliegen, dann soll er es rechtzeitig sagen. Dann werden wir uns darüber einigen“, sagte der Vorsitzende Carl E. Jarchow.

Jarchow sieht die Reisebedingungen nicht als Grund für schlechte Leistungen des Teams. Seiner Meinung nach, sollte das Team selbstkritisch mit sich umgehen. „Wir sollten uns selbstkritisch mit der Leistung auseinandersetzen. Und nicht Erklärungen drum herum suchen. Die Spieler werden gut betreut und versorgt. Ihre Pflichten liegen auf dem Platz“, erläuterte der Vorsitzende.

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