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Am Ende ging der Punkt sogar für die Profis des FC Bayern München in Ordnung. Die besinnliche Vorweihnachtszeit lässt den Rekordmeister genügsam werden.

München. Am Ende ging der Punkt sogar für die Profis des FC Bayern München in Ordnung. Die besinnliche Vorweihnachtszeit, das erfolgreiche Hinrunde-Fazit und der beruhigende Punktevorsprung lassen die Bayern genügsam werden. Zumindest an diesem Freitagabend.

Sammer unzufrieden

„Zufrieden sind wir nicht, aber wir sind auch nicht ganz unzufrieden. Die Mannschaft hat alles gegeben“, resümierte Matthias Sammer. In aller Ruhe beantwortete er die Fragen der Journalisten. Während der Partie sah das noch ganz anders aus. Nach der Elfmeterentscheidung gegen den FC Bayern tobte der Sportdirektor an der Seitenlinie und redete wild gestikulierend auf den vierten Offiziellen ein.

„Wir wussten, dass es nicht von Vorteil ist, wenn man gegen einen Gegner mit diesem System zurückliegt. Wenn man führt, ist es natürlich leichter. Deshalb haben wir uns ja auch so über den Elfmeter aufgeregt.“

Der Blick richtete sich jedoch schon auf das letzte Pflichtspiel des Kalenderjahres 2012. Im DFB-Pokal wartet der FC Augsburg: „Die Mannschaft muss jetzt gut regenerieren und im Pokal wieder voll da sein.“

Hoeneß kritisiert Boateng

Auch Präsident Uli Hoeneß zeigte sich nicht allzu verärgert über die verlorenen zwei Punkte: „Das Jahr sieht sehr gut aus.“ Dennoch ließ er sich eine kleine Spitze gegen Elfmetersünder Jerome Boateng nicht nehmen. „Wenn man so hingeht, muss man sich nicht wundern, wenn es Elfer gibt", gab Hoeneß zu verstehen.

Boateng selbst hielt sich mit Äußerungen zu seinem verschuldeten Elfmeter zurück. Er ärgerte sich über das unglückliche Unentschieden: „Das Gegentor fiel aus dem Nichts. Die wussten gar nicht, wie das passieren konnte. Wir haben gut gespielt und verdient den Ausgleich gemacht. Wenn wir gewonnen hätten, hätte sich Gladbach nicht beschweren können. Gladbach war sehr laufstark. Glückwunsch dazu. Für uns ist das Unentschieden sehr ärgerlich.“

Einmal mehr war es Dante, der die Mannschaft nach vorne trieb und sich mehrmals in der Offensive einschaltete. Der Brasilianer schien gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber höchst motiviert, doch auch er blieb vor dem gegnerischen Gehäuse glücklos: „Ich hätte heute gerne drei Punkte mitgenommen…“ Am Ende waren sich alle einig. Die Bayern-Stars müssen ihren Winterschlaf noch einmal verschieben. Am Dienstag muss die nächste Runde des Pokals erreicht werden.
 

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