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Wolfsburgs Sportmanager sah in der heutigen Schiedsrichterleistung einen Plan, die Ereignisse der Vorwoche wieder auszugleichen und schimpfte wie ein Rohrspatz.

Wolfsburg. Wolfsburgs neuer Sportdirektor Klaus Allofs reagierte mit großem Unmut auf die 0:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt. Dieser richtete sich aber weniger an seine Mannschaft, als viel mehr an den Schiedsrichter Peter Gagelmann.

Aus Allofs' Sicht war der früher Platzverweis gegen Josue nicht nur spielentscheidend, sondern auch völlig unberechtigt und eine reine Reaktion auf die Geschehnisse der Vorwoche.

Ausgleich für Dortmund-Spiel?

Mehr als angefressen sagte er direkt nach dem Spiel am Mikrofon von Sky: „Scheinbar hatte man hier den Eindruck, dass wir letzte Woche unberechtigt gewonnen haben und wollte das wieder ausgleichen. Das war niemals eine rote Karte! Josue dreht sich um, kann den Gegenspieler nicht sehen und will den Ball spielen. Keine Frage, dass das ein Foul ist, aber doch keine rote Karte!“

Auf Nachfrage des Reporters, ob das denn so leicht zu entscheiden sei, knüpfte er an: „Das ist nicht schwierig zu entscheiden, der Spieler ist schon in der Bewegung!“ und wiederholte daraufhin erneut seine Anschuldigungen bezüglich einer Konzessionsentscheidung für den Sieg gegen Dortmund bevor er kochend von dannen zog.

Schäfer zur Mannschaftsleistung

Zur Mannschaftsleistung äußerte sich schließlich Marcel Schäfer: „Ich finde wir haben schon nach vorne gespielt, alles versucht und gekämpft. Aber gegen eine Mannschaft wie Eintracht Frankfurt ist das aktuell sehr schwer, logisch.“ Auf das 0:2-Gegentor angesprochen, ergänzte Schäfer: „Wir sprachen da gerade noch über die Ordnung, die wir nach Platzverweis einnehmen wollen und haben dann gepennt.“

EURE MEINUNG: War der Platzverweis für Josue unberechtigt?

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