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Gladbach punktet auch in der dritten Bundesliga-Partie in Folge gegen die Bayern! Im Anschluss äußerten sich Matthias Sammer, Max Eberl und ter Stegen zu dem heißen Duell.

München. Der FC Bayern München patzte beim 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach und verpasste es, weiter Druck auf die Konkurrenz in der Bundesliga ausüben. Im Anschluss an die Partie äußerten sich Matthias Sammer, Max Eberl und Marc-Andre ter Stegen.

Ein 1:1 zur Weihnachtszeit

„Ich denke, dass die Mannschaft sehr aufopferungsvoll gekämpft hat. Lucien hat sich ein taktisches Konzept ausgedacht, mit dem die Bayern nicht gerechnet haben“, sagte Max Eberl nach der Partie zufrieden gegenüber Sky und erklärte: „Wir sind vorne drauf gegangen, wir haben es ihnen wirklich schwer gemacht. Trotz aller Torchancen gehen wir in Führung und bereiten dann leider durch einen Fehler ein Stück weit das 1:1 vor.“ Er resümierte: „Mit dem 1:1 können wir alle an Weihnachten gut leben.“

Der Spieler des Spiels war ohne Zweifel Marc-Andre ter Stegen. Eberl freute sich nach dem Spiel über den Neustart seines Schlussmanns: „Es ist doch schön, wie der Junge sich aus dem Loch wieder raus kämpft und die ganze Kritik, die auf ihn eingeprasselt ist, die schwierige Phase, dass er ruhig geblieben ist. Und heute krönt er sein phantastisches Jahr mit dieser Leistung.“

Hier geht was!“

„Es gab viel zu tun, auf jeden Fall“, lachte ter Stegen im Interview. „Wir haben uns das erkämpft, wir haben uns das erarbeitet, und ich bin froh, dass wir in der Defensive so gut und kompakt standen.“ Von zehn Schüssen auf sein Tor konnte der Torhüter neun halten. Ein Rekordwert für ihn in dieser Saison. „Man merkt so etwas ziemlich früh. Schon beim Aufwärmen dachte ich, hier geht was!“

Kein Elfmeter!

Weniger amüsiert zeigte sich Matthias Sammer nach Abpfiff. Zur Elfmeterentscheidung nach Handspiel von Boateng sagte Sammer: „Also er dreht sich weg, springt hoch, der Arm geht nicht weit weg. Der Pfiff kam so schnell, dass ich schon etwas überrascht war.“ Zum Zustand von Javi Martinez konnte er noch nicht viel berichten: „Schwer zu sagen. Das Auge ist blutunterlaufen, mehr weiß ich auch nicht.“

Zum vermeintlichen Foul von Stranzl an Martinez, das zur Verletzung führte, sagte der Sportdirektor des FC Bayern München: „Also wenn das eine ein Elfmeter ist, dann ist das auch einer - ohne dass wir uns hier kleinlich verhalten. Aber es ist ja alles gespielt.“ Er fasste zusammen: „Wenn man nicht kleinlich bewertet, ist das eine kein Elfmeter und dies hier nicht. Aber wenn man die eine Szene kleinlich bewertet... Da wird aber jeder Schiedsrichter jetzt sagen, so können wir nicht pfeifen. Ist okay!“


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