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Bremen sucht noch immer einen neuen Geschäftsführer Sport. Die Absage von Marc Kosicke sei nicht gegen Werder sondern für seine Familie gefallen.

Bremen. Werder Bremen ist weiter auf der Suche nach einem neuen „Geschäftsführer Sport“. Nach der Absage von Dietmar Beiersdorfer, der lieber bei Zenit Sankt Petersburg bleiben wollte, hat sich nun auch Marc Kosicke gegen den Bundesligisten entschieden. Es sei „keine Entscheidung gegen Werder“, sondern für seine Agentur und seine Familie gewesen.

„Keine Entscheidung gegen Werder“

Kosicke erklärte der Bild: „Ich habe drei kleine Kinder und möchte weiterhin viel Zeit mit ihnen und meiner Frau verbringen. Das wäre nicht mehr so einfach gewesen.“

„Kosicke wäre eine smarte und kreative Lösung gewesen. Wir haben gehofft, dass es mit ihm klappt. Jetzt bemühen wir uns um eine zügige andere Lösung, werden aber mit der nötigen Sorgfalt suchen“, zeigte sich Aufsichtsratchef Willi Lemke zuversichtlich.

Lemke war gefasst

Bereits Mitte der Woche wussten die Norddeutschen von seiner Entscheidung, reagierten aber sehr ruhig und gelassen, wie der Trainer-Berater bei Radio Bremen schilderte: „Willi Lemke war gefasst, ich denke mal ein bisschen enttäuscht, aber absolut verständnisvoll", so Kosicke. Das Angebot habe den Sport-Manager zwar gereizt, kam aber zum falschen Zeitpunkt für den 41-Jährigen. „In zehn Jahren wäre der Zeitpunkt eventuell für mich der Richtige. Werder ist ein toller Klub mit wertestarken Menschen“, so Kosicke.

Bode: Lassen uns nicht aus der Ruhe bringen

Für Werder hat die Absage einen faden Beigeschmack. Es war schon die zweite Absage für den Klub von der Weser. Von einem Imageschaden will Willi Lemke aber nichts wissen: „Es ist schade, aber unser Image leidet nicht.“ Aufsichtsratsmitglied Marco Bode ergänzte: „Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen. Eine gute Option ist uns jetzt abhanden gekommen, aber es wirft uns nicht zurück“, sagte der ehemalige Werder-Profi.

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