thumbnail Hallo,

Mit Viagogo glaubte der HSV im September eine neue Finanz-Quelle gefunden zu haben. Nach der Aufkündigung der Zusammenarbeit herrscht Unklarheit darüber, wer wem gekündigt hat.

Hamburg. Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat Ärger mit seinem Sponsor- und Ticket-Partner Viagogo. Streitpunkt ist die Frage, wer wem gekündigt hat. Sowohl Klub, als auch Unternehmen vermeldeten den Rauswurf des bisherigen Geschäftspartners.

HSV: Ausstieg zum 31. Juli 2013

Der HSV gab den Ausstieg zum 31. Juli 2013, dem frühstmöglichen Kündigungstermin, bekannt. Bis dahin will der Verein aber noch die Gage von 800.000 Euro erhalten.

Viagogo kündigte daraufhin sofort den Vertrag mit dem Klub. „Wir sehen uns zu diesem Schritt gezwungen, weil sich unsere Ansprechpartner beim HSV von Beginn unseres Vertrags-Verhältnisses nicht an die wesentlichen Punkte des Vertrages gehalten haben“, heißt es in der Erklärung des Unternehmens.

HSV-Vorstand Joachim Hilke widerspricht dieser Darstellung in der Bild: „Das ist Quatsch. Wir setzen unsere Verträge ordnungsgemäß um.“

Dauerkartenpreise werden erhöht

Mit Viagogo glaubte der HSV im September eine neue Finanz-Quelle gefunden zu haben. Allerdings protestierten die Fans gegen die überhöhten Preise des Ticket-Portals. Bei der Mitglieder-Versammlung im Oktober bekam Hilke heftige Kritik zu spüren.

Der Ausstieg bei Viagogo kommt die HSV-Fans teuer zu stehen: Der Verein wird die Dauerkarten-Preise für die neue Saison kräftig anheben. So kosten zum Beispiel Top-Sitzplätze auf Haupt- und Gegentribüne 788 statt wie vorher 726 Euro, der Schüler-Stehplatz 129 statt 110 Euro. Gleichzeitig wurde der Mitglieder-Rabatt auf 20 Euro begrenzt. Vorstand Oliver Scheel dazu: „Der Vorschlag zu dieser neuen Preisstruktur kam aus dem Fanlager.“

EURE MEINUNG: Wo landet der HSV am Saisonende?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig