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Fix: DFL-Sicherheitskonzept in allen 16 Punkten verabschiedet

Viel wurde zuletzt über das Sicherheitskonzept geredet. Nun steht fest: Die DFL wird die Pläne umsetzen. Die nötige Zweidrittelmehrheit wurde erreicht.

Frankfurt/Main. Die DFL hat am Mittwochnachmittag das viel diskutierte Sicherheitskonzept verabschiedet. Von den 36 Vereinen der ersten und zweiten Bundesliga sprach sich die große Mehrheit der Klubs für die Umsetzung der Pläne aus.

Dabei beschloss man, alle 16 Punkte des Konzeptes „Sicheres Stadionerlebnis“ umzusetzen. Liga-Chef Reinhard Rauball erklärte auf einer Pressekonferenz: „Egal, ob Sitzplatz oder Stehplatz, schweigend oder nicht schweigend, Teilnehmer einer Fan-Demonstration oder Besucher des Familienblocks: Wir können allen Fans versichern, dass die heutigen Beschlüsse die Fußball-Kultur in Deutschland nicht gefährden. Im Gegenteil: Diese Beschlüsse werden dabei helfen, die Fußball-Kultur zu schützen. Die angedrohten Eingriffe, die bis zur Abschaffung der Stehplätze reichten, sind damit vom Tisch.“

Rauball fordert auch staatliche Hilfe

Er fügte an: „Klar ist aber auch, dass wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen dürfen. Die beschlossenen Maßnahmen müssen nun unter Einbindung aller Beteiligten inklusive der Vertreter von Fan-Organisationen umgesetzt werden. Liga und Klubs werden weiter auf Dialog und Prävention setzen. Hier ist die Liga auch bereit, zusätzliche Mittel zu investieren - unter der Voraussetzung, dass sich der Staat nicht aus der Finanzierung von Fan-Projekten zurückzieht.“

Rummenigge zufrieden

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, sagte kurz nach der Verabschiedung gegenüber dem ZDF: „Wir sind sehr zufrieden.“

Ungefähr 600 Fans hatten die Vollversammlung der DFL belagert, um ihrem Protest gegen das Konzept Ausdruck zu verleihen.

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