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Werders Finanzchef Filbry sieht den Verein gut aufgestellt, abgeben werde man im Winter keinen Spieler, höchstens auf Leihbasis, auslaufende Verträge sollen verlängert werden.

Bremen. Laut dem neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung von Werder Bremen Klaus Filbry ist es um die wirtschaftliche Aufstellung der Hanseaten gut bestellt. Man habe keine Absichten, Spieler zu verkaufen. Stattdessen könnten sogar neue Spieler verpflichtet werden.

Zukunftsorientierter Strukturwechsel und Kaderaufstockung bei Werder

Im Interview mit der Bild gab Filbry einen fundierten Einblick hinsichtlich der Veränderungen und Entwicklungen beim norddeutschen Bundesligisten: „Wir haben in vielen Bereichen Dinge verändert: Stadionumbau, Internetpräsenz, neues Ticketing-System, bargeldloses Bezahlsystem, elektronisches Einlass-Kontrolle“, beschrieb der 45-Jährige die finanzoptimierenden Aktivitäten des Klubs.

„Wir bereiten Werder strategisch auf die Zukunft vor und haben die Sponsoring-Einnahmen signifikant gesteigert“, so Filbry weiter. Aufgrund von höheren TV- und Sponsorengeldern wäre Bremen laut Filbry in der Lage, neue Spieler zu verpflichten. Der Verbleib etablierter Werder-Profis wie Marco Arnautovic und Aaron Hunt, die zu den tragenden Säulen der Mannschaft gehören, sei mithin gesichert. Vertragsverlängerungen für die 2014 auslaufenden Kontrakte seien fest anvisiert.

Rote Zahlen beunruhigen Filbry nicht

Weiter gab der Werder-Funktionär zu Protokoll, dass ein Minus im vergangenen Geschäftsjahr keine Probleme beim vierfachen Deutschen Meister verursacht habe, da der Verein über genügend Rücklagen verfüge und ökonomisch gewirtschaftet hätte.

„Werder ist grundsolide aufgestellt. Aufgrund der Rücklagen haben wir das negative Geschäftsergebnis gut verkraftet. Wegen fehlender Einnahmen aus dem internationalen Wettbewerb haben wir den Etat verkleinert, was vernünftig ist. “Gleiches gelte für das laufende Jahr: „Ein Minus würde keine Budget-Probleme ergeben.“ Kritik über die Außenwirkung wies er von sich und verwies auf den ehemaligen Manager Klaus Allofs, dessen Aufgabe die Präsentation des Vereins in der Öffentlichkeit gewesen wäre.

Zudem plane man, den Kader im Winter zusammenzuhalten. Abgegeben sollen Spieler nur auf Leihebene. Allerdings gehöre der vielgehandelte Name Mehmet Ekici nicht dazu. Sowohl Geschäftsführung als auch Trainerstab seien davon überzeugt, dass der junge Türke bei Werder bleiben und sich durchsetzen werde. Ein Wechselgesuch sei desweiteren weder vom Spieler noch von dessen Berater an den Vorstand herangetragen worden.


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