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Nach dem Platzverweis gegen Schmelzer ist die Diskussion um die Einführung des Videobeweises erneut entfacht. Heynckes ist seit Jahren Fürsprecher dieser Technik.

München. Nach der unberechtigten Roten Karte für Borussia Dortmunds Marcel Schmelzer am Wochenende gegen den VFfL Wolfsburg kocht die Diskussion über die Fehlbarkeit der Unparteiischen erneut hoch. Trainer Jupp Heynckes von Bayern München plädiert für den Einsatz von technischen Hilfsmitteln zur Vermeidung von Fehlentscheidungen.

„Schon vor Jahren gesagt“

Die Geschehnisse vom Samstag sieht der Bayern-Coach kritisch und fände es „schade und bedauerlich“, wenn ein Ergebnis von Fehlentscheidungen so dramatisch beeinflusst werde.

Im kicker spricht sich der 67-Jährige deutlich für Hilfsmittel aus: „Ich habe schon vor Jahren gesagt, der Vierte Offizielle solle vor einem Monitor sitzen und dem Schiedsrichter übermitteln, dass es - wie nun in Dortmund - kein Handspiel und kein Platzverweis war.“ Ähnliches gelte für Tätlichkeiten und Schwalben.

Die vielen Skeptiker, die den Einsatz technischer Mittel kategorisch ablehnen, kann Heynckes nicht verstehen: „Das dauert zwei oder zehn Sekunden. Ich verstehe nicht, dass man da nicht flexibel reagiert. Es heißt immer, das gehe nicht. Natürlich geht das. Wenn ein Trainer an der Linie tobt, dann wird es doch auch sofort an den Schiedsrichter weitergegeben.“

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