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Der ehemalige Bayern-Torwart könnte sich Guardiola als Trainer bei den Münchnern vorstellen, warnt jedoch vor einem Strukturwandel.

München. In seinem Blog auf Bild.de hat sich Oliver Kahn für eine Verpflichtung von Pep Guardiola ausgesprochen. Der ehemalige Torhüter des FC Bayern München warnt aber davor, den Spanier ins kalte Wasser zu werfen und schlägt stattdessen eine „Einarbeitung“ durch Jupp Heynckes vor.

Klinsmann als Negativ-Beispiel

Der 41-jährige Guardiola, der derzeit eine freiwillige Auszeit nimmt, sei stark von der Philosophie des FC Barcelonas beeinflusst, für den er mehrere Jahre als Spieler und Trainer tätig gewesen war. „Sich mit dieser Prägung bei einem anderen Verein wie dem FC Bayern einzufinden, dürfte für den Spanier schwierig sein. Dabei geht es nicht nur um die sprachliche Barriere. Erinnert sei an Jürgen Klinsmann, der 2008 bei den Münchnern mit der Aussage angetreten ist, „keinen Stein auf dem anderen“ zu lassen. Der von Klinsmann ausgelöste Strukturwandel stieß beim Klub auf unüberbrückbare Widerstände“, mahnte Kahn vor einer Wiederholung der Fehler der Vergangenheit.  

Arbeitet Heynckes seinen Nachfolger ein?

„Warum sollte es nicht eine Übergangsphase mit Guardiola UND Heynckes geben? Wobei Heynckes eher im Hintergrund tätig wäre und mit seinen Erfahrungen als Trainer von Teneriffa, Bilbao und Real Madrid prädestiniert wäre, die Philosophie Guardiolas und die des FC Bayern zusammenzuführen“, erklärte der ehemalige Profi.

„Sollten die Bayern aber ernsthaft eine Verpflichtung Guardiolas in Erwägung ziehen – und es schaffen, englische Scheich- und Oligarchen-Klubs wie Manchester City oder Chelsea auszustechen – dann müssten beide Seiten hierfür die nötigen Voraussetzungen schaffen“, stellte der 43-Jährige klar.

EURE MEINUNG: Wäre eine Übergangsphase mit Heynckes und Guardiola der richtige Weg?

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