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Reinhard Rauball empfindet die kommende Entscheidung über das DFL-Sicherheitskonzept als richtungsweisend.

Frankfurt. Am Mittwoch tagen die 36 Vereine der ersten und zweiten Bundesliga in Frankfurt. Hauptthema wird das vorgelegte Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) sein. Liga-Präsident Reinhard Rauball sieht die Bundesliga-Klubs vor einer ihrer schwersten Entscheidungen stehen.

Ähnlich wie die 50+1-Frage

Im Bild-Interview bezeichnete Rauball die bevorstehende Wahl bezüglich des Sicherheitskonzepts für die Bundesliga als richtungsweisend. Gleichzustellen mit der Frage, wie viel Einfluss Investoren auf Bundesliga-Vereine nehmen dürfen: „Der Liga-Verband steht vor einer Weggabelung. Ich sehe die Abstimmung auf einer Ebene mit einem TV-Vertrag oder der 50+1-Frage.“

Die Bundesliga dürfe nicht fremdkontrolliert werden und müsse weiterhin wichtige Entscheidungen eigenständig treffen. Eingriffe aus der Politik gilt es zu vermeiden: „Es ist ein ganz schmaler Grat. Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Souveränität nicht verlieren. Das Sicherheitskonzept wird von Politik und Polizei akzeptiert.“

Keine Gefährdung der Fan-Kultur

Falls die Vereine sich gegen das Konzept entscheiden, ständen viele aus der Politik angekündigten Maßnahmen nicht mehr zur Debatte: „Eine Verabschiedung durch die Vereine hätte zur Folge, dass angedrohte Restriktionen aus der Politik wie Beteiligung der Vereine an Sicherheitsmaßnahmen, Einführung eines Sicherheits-Euros oder auch Absage von Spielen vom Tisch wären. Das wurde uns von den Innenministern zugesagt.“

Rauball wollte keine Prognose abgeben, ob das Sicherheits-Konzept am Mittwoch angenommen wird: „Aber ich halte es für gefährlich, wenn immer nur gefragt wird: Wer setzt sich durch? Ein nüchterner Blick auf die Fakten besagt: Das Konzept gefährdet die Fan-Kultur nicht!“


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