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Höchstwahrscheinlich wird das umstrittene DFL-Sicherheitspapier am Mittwoch von den deutschen Profivereinen unterstützt. Es gibt aber auch noch Diskussionsbedarf.

Frankfurt. Es scheint, als ob voraussichtlich eine große Mehrheit der Erst- und Zweitligisten am kommenden Mittwoch für das DFL-Sicherheitskonzept stimmen wird. Allerdings werden noch Details diskutiert.

Auswärtskontingente und Eingangskontrollen umstritten

Wie der Kicker heute berichtete, ist das die gegenwärtige Situation, Hannovers Manager Jörg Schmadtke erklärte hierzu: „Es gibt ein paar Punkte, die zumindest kritisch zu beäugen sind.“ Speziell die Begrenzung von Ticketkontingenten für Auswärtsmannschaften sowie die Arten der Eingangskontrollen sind noch umstritten.

Zu diesen Themen wollen einzelne Vereine am Mittwoch Änderungsanträge stellen. So sollen „zusätzliche Sicherheitsbereiche nur bei begründetem Verdacht“ installiert werden, Ganzkörperkontrollen soll ausschließlich die Polizei durchführen.

Angst vor Willkür

Diese Ganzkörperkontrollen werden von der „Arbeitsgemeinschaft Fananwälte“ als rechtswidrig eingestuft. Mit Blick auf die Auswärtskontingentbegrenzungen befürchtet die Gruppe zudem, „dass Vereine allein deshalb ein 'Risikospiel' ausrufen, um für die eigenen Fans mehr Karten verkaufen zu können. Dadurch ist der Willkür Tür und Tor geöffnet.“

EURE MEINUNG: Was muss am Sicherheitspapier geändert werden?

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