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Der Mainzer Trainer ist zufrieden mit der Leistung seines Teams, kritisierte aber die schlechte Chancenverwertung.

Mönchengladbach. Lange sah es zumindest nach einem Punktgewinn für den FSV Mainz 05 beim Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach aus, dann erzielten die zuvor ungefährlichen Gastgeber jedoch innerhalb von fünf Minuten zwei Tore. Der Doppelschlag von Mike Hanke und Juan Arango bestrafte Mainzer, die zu leichtsinnig mit ihren Chancen umgegangen waren, wie auch Trainer Thomas Tuchel weiß.

„Wir kennen unsere Qualitäten“

„Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, aber das Wichtigste vergessen - die Tore. Wir haben die Chancen nicht genutzt, Wachheit und Effizienz vermissen lassen. Nach dem 0:2 war das Spiel entschieden“, bemängelte der 39-Jährige. Aufstecken will man in Mainz wegen der Niederlage nicht: „Aber wir werden jetzt kein Trübsal blasen, denn wir kennen unsere Qualitäten.“

„Wir können auch in München was holen“

Auch Tuchels Pendant bei Gladbach, Lucien Favre, gestand den Gästen eine gute Vorstellung zu. „Die zweite Halbzeit war entscheidend, nicht die erste. Vor der Pause war Mainz viel besser, vor allem bei Ballbesitz“, erklärte der Schweizer und lobte die Torschützen: „Das erste Tor war sehr schön, weil gut kombiniert wurde, das zweite war natürlich auch schön.“

Im letzten Spiel des Jahres müssen die „Fohlen“ in Bayern ran. Favre hat Respekt, gibt sich aber optimistisch. „Jetzt fahren wir nach München, und ich sage, dass wir auch da etwas holen können. Man kann überall gewinnen. Bayern hat viel investiert und wird auch sicher Deutscher Meister, aber es sind drei Punkte zu vergeben, und wir wollen um jeden kämpfen“, betonte der 55-Jährige.

EURE MEINUNG: Hat Gladbach in München eine Chance auf einen oder sogar drei Punkte?

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