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Die Geste des Stürmers auf die Spottgesänge der Fans war eindeutig. Die Verantwortlichen stellten sich auf die Seite des Spielers und können seine Reaktion nachvollziehen.

Stuttgart. VfB Stuttgarts Martin Harnik kann die Reaktion der Fans nach der Heim-Niederlage in der Europa League gegen Molde FK nicht nachvollziehen. Trotz Weiterkommens verspotteten die eigenen Fans die Mannschaft mit Schmähgesängen.

„Dafür brauche ich kein Verständnis“

Aufgrund der schwachen spielerischen Darbietung des VfB in der Partie gegen den norwegischen Vertreter stimmten die Anhänger verhöhnende Lieder auf ihre Mannschaft an: „Stuttgart international kann man nur besoffen sehen.“

Gegenüber der Bild äußerte der österreichische Nationalspieler sein Unverständnis über die Spottgesänge: „Die Fans müssen uns nicht feiern, wenn wir verloren haben, aber den Spott fand ich einfach unangebracht. Wir haben alles gegeben – uns dann zu verspotten, das haben wir nicht verdient. Dafür brauche ich kein Verständnis zu haben.“ Harnik ließ sich zu einer Geste hinreißen und zeigte mit dem Zeigefinger in Richtung Schläfe.

Verein stellt sich hinter Spieler

Von Manager Fredi Bobic erhielt der Angreifer Rückendeckung: „Emotionen gehören zum Spiel. Hohn und Spott sind unangebracht.“ Dieser Meinung schloss sich Trainer Bruno Labbadia an und kann die Verhaltensweise seines Spielers durchaus nachvollziehen: „Nach dem Spiel war die Enttäuschung groß. Emotionen sind dann nicht immer zurückzuhalten.“

EURE MEINUNG: Könnt ihr die Reaktion von Harnik nachvollziehen?

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