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Wolfsburg-Manager Allofs hat vor dem Spiel seiner Mannschaft bei Borussia Dortmund den Druck der Politik in der Sicherheitsdebatte kritisiert. Ultimaten seien nicht hilfreich.

Wolfsburg. Vor dem Spiel des VfL Wolfsburg bei Borussia Dortmund am 16. Spieltag der Bundesliga hat Klaus Allofs, der neue Manager der Wölfe, einzelne Politiker kritisiert. Vor dem Hintergrund der andauernden Sicherheitsdebatte im deutschen Fußball seien Drohkulissen nicht das richtige Mittel. „Es ist nie gut, wenn man ein Ultimatum stellt“, sagte Allofs vor dem Spiel beim Deutschen Meister.

Ebenso lehnte Allofs die Forderung eines „Sicherheits-Euros“ ab, wie er etwa vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier gefordert wurde. Eine solche Herangehensweise sei typisch für Politiker, er „glaube aber nicht, dass das zielführend ist“, erklärte der Manager.

„Wichtig, dass es zu einer Entscheidung kommt“

Am kommenden Mittwoch wird bei der Mitgliederversammlung der 36 Bundes- und Zweitligavereine in Frankfurt über das umstrittene Sicherheitskonzept entschieden. Dort sei es laut Allofs wichtig, dass es zu einer Entscheidung komme. Im Vorfeld war es vor allem vonseiten der Fans zu Protesten gegen das geplante Konzept gekommen. Sie fühlen sich in der Ausarbeitung nicht ausreichend beteiligt.

Richtungsweisendes Spiel am Wochenende in Dortmund

Bei dem Spiel der Wolfsburger am Samstag in Dortmund geht es für beide Vereine darum, Anschluss zu halten und gleichzeitig Abstand auf die Plätze unter ihnen zu schaffen. Mit einem Sieg könnte Wolfsburg zu der großen Gruppe der Vereine stoßen, die sich Hoffnung auf das internationale Geschäft machen und gleichzeitig die Abstiegsregion verlassen. Borussia Dortmund könnte mit einem Heimerfolg Platz drei behaupten und die Verfolger auf Distanz halten.

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