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Nach seiner Entlassung war Markus Babbel noch einmal bei der TSG Hoffenheim, um sich zu verabschieden. Nun trat er in einem Interview gegen Tim Wiese und Eren Derdiyok nach.

Sinsheim. Nach seiner Entlassung am Montag war Markus Babbel am Dienstag zum letzten Mal am Trainingszentrum von 1899 Hoffenheim, um sich zu verabschieden. Danach äußerte er sich erstmals zu den Gründen für sein Scheitern im Kraichgau und fand kritische Worte für Tim Wiese und Eren Derdiyok.

Vukcevic-Unfall ein Grund für Misserfolg

Einer der Gründe, warum Hoffenheim nur auf dem Relegationsplatz steht, sei der Unfall von Boris Vukcevic, der dem Verein nicht nur sportlich fehlt, sagte Babbel der Sport Bild: „Das ganze Drama ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen. Die Spieler haben es noch nicht alle verarbeitet.“

Daneben haben ihn aber auch seine Neuverpflichtungen nicht überzeugt. Der vielbeachtete Transfer von Tim Wiese habe nicht den gewünschten Erfolg gebracht. „Er erfüllt nicht die Erwartungen, vor allem seine eigenen. Er muss sich mehr öffnen. Sonst steht er sich selbst im Wege“, erklärte der Trainer.

Babbel „erschrocken“ von Derdiyok

Noch drastischer fällt Babbels Urteil über Eren Derdiyok aus: „Ich war erschrocken von seinem Zustand.“ Trotzdem hat der Trainer einen letzten Rat für seinen ehemaligen Schützling: „Er muss lernen, den inneren Schweinehund zu überwinden.“

Dass er sich mit dem vor der Saison ausgerufenen Ziel, die Europa League zu erreichen, selbst unter Druck gesetzt hat, gesteht Babbel unterdessen nur widerwillig ein. „Das kann man gerne als Fehler von mir sehen. Mir war es aber wichtig, den Verein aufzuwecken“, rechtfertigt der Münchner seine damalige Entscheidung.

U23-Trainer Kramer Nachfolger bis zur Winterpause

Babbels Nachfolger als Trainer der Hoffenheimer ist bis zur Winterpause U23-Trainer Frank Kramer. Für die Rückrunde sind unter anderem Marco Kurz und Bert van Marwijk im Gespräch. Der ebenfalls als Nachfolger gehandelte Hans-Dieter Flick hat bereits abgelehnt.

EURE MEINUNG: Woran liegt es bei der TSG? Hat Babbel Recht?

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