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Der 23-Jährige glänzte gegen Hoffenheim. Mit Lob wurde dennoch gespart, um den Angreifer nicht abheben zu lassen.

Bremen. Der erste Bundesliga-Hattrick von Marko Arnautovic besiegelte das Aus von Markus Babbel als Trainer von 1899 Hoffenheim. Die wohl beste Vorstellung des Österreichers im Trikot von Werder Bremen lässt den Verein zudem wieder an den internationalen Rängen schnuppern. Die Vereinskollegen aber halten sich zurück.

Bescheidenheit ist gefragt

„Wir dürfen Marko nicht loben. Wenn wir zu viel über ihn reden, wird es nächste Woche wieder schwierig mit ihm“, mahnte beispielsweise Lukas Schmitz in der Bild. Bislang konnte Arnautovic an der Weser noch nicht über längere Zeit konstant gute Leistungen zeigen. Starken Auftritten folgten nicht selten Schwächephasen.

Gegen Hoffenheim blitze die Klasse des Angreifers wieder einmal auf. Drei Tore in einem Bundesliga-Spiel für Werder – das gab es für den Österreicher zuvor noch nie. In 14 Spielen kommt Arnautovic mittlerweile auf fünf Tore und vier Assists. Auch das ist ein Novum im Bremen-Trikot. Dennoch blieb der Nationalspieler Österreichs nach dem Spiel gelassen und bescheiden. „Ich liebe es nicht so sehr, mich selbst zu loben. Die ganze Mannschaft hat heute toll gespielt“, hob Arnautovic seine Mitspieler hervor.  

Bescheidenheit, zu der auch die Vereinskollegen mahnten. „Marko muss auf dem Boden bleiben“, so der Appell von Aleksandar Ignjovski. Auch Trainer Thomas Schaaf stimmte in den Tenor mit ein: „Marko muss seine Leistungen jetzt wieder bestätigen und darf bloß nicht abheben!“

EURE MEINUNG: Wo landet Werder am Ende der Saison und welche Rolle wird Arnautovic dabei spielen?

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