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Nach einer gerechten Punkteteilung waren Arnesen, Allofs und Fink mehr oder weniger zufrieden mit dem Resultat, nur Rene Adler war noch auf Hundertachtzig.

Wolfsburg. 1:1 trennten sich der VfL Wolfsburg und der Hamburger SV nachdem sie sich die Arbeit über die 90 Minuten geteilt hatten: Der HSV beherrschte die erste Hälfte, Durchgang zwei ging an die Gastgeber, die nicht nur den Ausgleich schafften, sondern sogar auf den Führungstreffer gingen. Frank Arnesen sah es genauso und war nach der Partie zufrieden mit dem Ergebnis. Rene Adler hingegen nahm seinen Mitspieler Maximilian Beisterin die Schuld, er hätte das 2:0 machen müssen.

„Ein Resultat, mit dem beide zufrieden sein müssen“, wird Frank Arnesen nach der Partie in der Volkswagen Arena von Bild.de zitiert. „Einen Punkt in Wolfsburg zu holen ist nicht einfach.” Maximilian Beister brachte die Hanseaten gekonnt in der 26. Minute in Führung, nachdem Rudnevs den Ball gekonnt zu ihm durchgesteckt hatte. Beister musste bereits nach 53 Minuten vom Platz, der Verdacht fällt auf eine Oberschenkelzerrung.

Wir hätten das Ding drehen können“

„Heute haben wir uns sehr schwer getan und sind erst in der zweiten Halbzeit so richtig ins Spiel gekommen“, sagte Klaus Allofs nach der Partie gegenüber Sky. In der ersten Hälfte hatten die Wolfsburger kaum eine Einschussmöglichkeit, schnell ließen sich die Hausherren von den Gästen beeindrucken. Nach dem Seitenwechsel drehte der VfL Wolfsburg auf: „Ja, dann hätten wir das Ding schon noch rumdrehen können“, schloss Allofs.

Ein verdientes 1:1“

Thorsten Fink mutmaßte nach Spielschluss: „Wenn wir das 2:0 durch Maxi Beister machen, dann ist die Partie sicherlich entschieden, oder es ist einfacher, das Spiel zu gewinnen.“ Direkt vor seiner Auswechslung in der 53. Minute stand Beister allein vor Diego Benaglio und vertändelte die Chance. „Heute haben wir leider nur einen Punkt mitgenommen. Das 1:1 ist dann aufgrund der letzten halben Stunde ein verdientes 1:1.“ Auch HSV-Keeper Rene Adler hatte eine Meinung zu Beisters Chance: „Der Maxi muss das Ding reinknallen, da gibt es kein Wenn und Aber“, sagte Rene Adler zu der Szene.

Adler schießt gegen Sippel

Zum Gegentreffer meinte Adler, der vor dem Kopfball von Kjaer im Fünfmeterraum von Olic angegangen wurde: „Ich brauch mich jetzt nicht hier hinstellen und rumheulen, das kann man ja jetzt nicht mehr zurücknehmen. Aber aus meiner Sicht ist das ein klares Foul.“ Adler erklärte weiter: „Der hängt sich mit beiden Armen an mich ran.“ Auch in Richtung Schiri schoss Adler noch einmal scharf: „Ich weiß nicht, ob er da irgendeine Situation gesucht hat, um den Wolfsburgern einen Vorteil zu schenken, aber er hat gesagt, er will sich die Situation angucken.“

 

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