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Die Diskussion um die Gewalt im Fußball geht in die nächste Runde. Innenpolitiker, DFB und DFL setzen sich am Montag erneut beratend zusammen.

Hannover. Zu Wochenbeginn geht die Diskussion um Gewalt in der Bundesliga und im Fußball in die nächste Runde. Politik und Fußball treffen sich zum nächsten Gespräch.

DFB und DFL mit am Tisch

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) empfängt am Montag um 14.00 Uhr hochrangige Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL). Dabei soll es unter anderem um eine stärkere Beteiligung der Vereine an den Kosten für Polizeieinsätze bei Liga-Spielen gehen, wie ein Sprecher des Innenministeriums der Nachrichtenagentur dapd sagte.

Abschaffung der Stehplätze ist „nicht verhandelbar“

Schünemann übernimmt zum Januar den Vorsitz der Innenministerkonferenz, die maßgeblichen Einfluss auf den rechtlichen Rahmen des professionellen Ligabetriebes hat. Daneben sollen Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD), DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, DFL-Präsident Reinhard Rauball, DFL-Geschäftsführer Christian Seifert und DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock an der Sitzung teilnehmen. Über die Abschaffung der Stehplätze in den Stadien soll Rauball zufolge nicht diskutiert werden. Diese seien „nicht verhandelbar.“

In den vergangenen Monaten waren immer wieder Forderungen nach einem härteren Durchgreifen gegen gewaltbereite Fußballfans laut geworden. Zuletzt wurden die Einlasskontrollen in Stadien verschärft. Die Fanszene protestierte daraufhin in der vergangenen Woche, indem sie in den Anfangsphasen der Spiele auf Gesänge verzichtete. Die Fans fühlen sich kriminalisiert und werfen den Politikern Populismus vor.

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