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1899-Manager Müller: „Kann nicht sagen, ob wir mit Markus weitermachen“

Geht Babbel den Weg mit der TSG weiter? Nach dem Spiel blieb dies sehr unklar, Manager Müller war sich nicht sicher. Dreifachtorschütze Arnautovic war derweil ganz bescheiden.

Sinsheim. Es war das Schicksalsspiel für Hoffenheim-Trainer Markus Babbel. Nach der 1:4-Klatsche gegen Werder Bremen ist sein Verbleib total offen, Matchwinner Marko Arnautovic gab sich nach dem Spiel bescheiden.

„Kann nicht sagen, ob wir mit Markus weitermachen“

TSG-Manager Müller erklärte unmittelbar nach dem Spiel am Sky-Mikrofon: „Wir sind alle wahnsinnig enttäuscht. In der Emotion Entscheidungen zu treffen, ist verkehrt. Aber wir müssen uns natürlich zusammen setzen und die Situation knallhart analysieren. Ob wir mit Markus weitermachen oder nicht, kann ich heute noch nicht beantworten. Die Situation ist prekär, das wissen wir alle.“ Es sind ernste und vor allem ehrliche Worte des Managers.

Coach Babbel ist „der Letzte, der aufgibt“, doch ob er am Freitag beim Auswärtsspiel der Hoffenheimer beim Hamburger SV noch als Trainer auf der Bank sitzen werde, könne er nicht sagen: „Fünf Minuten nach Spielschluss habe ich noch mit keinem gesprochen. Ich weiß es nicht, es interessiert mich auch nicht.“

„Kriegen wir die Leistung hin, können wir gute Ergebnisse erzielen“

Ganz klar war Gäste-Coach Thomas Schaaf beim NDR bedeutend besser gelaunt: „Wir haben heute ein besseres Spiel gezeigt. Die Mannschaft hat das, was wir gegen Leverkusen vermisst haben, wesentlich besser gemacht.“ Nach einem sehr guten Beginn in Halbzeit eins wackelten die Norddeutschen. Sie haben in der Phase „zu viel zugelassen und die Räume gegeben, aber Glück gehabt, das Spiel wieder drehen zu können.“

Es ist ein Auf und Ab bei den Bremern, nun sind sie wieder ganz nah an den Europa League-Plätzen, doch darüber macht sich Schaaf „weniger Gedanken, denn wenn wir die Leistung hinkriegen, können wir gute Ergebnisse erzielen. Heute haben wir gesehen, was uns vielleicht in den Spielen vorher gefehlt hat. Diese Entschlossenheit zum Tor zu gehen war heute eben da.“ 

„Wir gehören nach oben“

Die Leistung von seinem österreichischen Matchwinner kommentierte der Coach wie folgt: „Das ist das, was er kann, er könnte aber noch viel effektiver im Abschluss sein.“ Etwas überraschend, denn immerhin machte Arnautovic drei Tore, davon zwei innerhalb von sechs Minuten.

Der Angesprochene selbst antwortete auf die Frage, ob es sein bestes Spiel war: „Es hat immer gute Spiele gegeben. Es war sicher eines der sehr guten, ich will mich aber selbst nicht so sehr loben. Ich kann nur sagen: Lob an die ganze Mannschaft. Sie hat gekämpft und nie aufgegeben.“

Nach dem dritten Treffer schien der Knoten auch wieder geplatzt und Werder machte den Sack zu. Der Österreicher weiter: „Das Selbstvertrauen hat das ganze Team gehabt, nicht nur ich, daher haben wir auch gewonnen. Wir gehören nach oben.“

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