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Schalke reagiert auf die Versuche der eigenen Anhänger, ein Banner anzuzünden und hat die Auflagen für diese Art der Bekundung verschärft.

Gelsenkirchen. Nachdem Fans vom FC Schalke 04 beim Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt am 24. November mit dem verbotenen Einsatz von Bengalo-Fackeln ein großes Werbebanner in Brand setzen wollten, hat der Verein reagiert und die Regeln für Banner im heimischen Stadion verschärft. Nach der Aktion mussten mehrere Zuschauer ärztlich behandelt werden.

Schalken reagiert auf verletzte Zuschauer

„Die Folgen des Zündens der Pyrotechnik waren erschreckend“, erklärte der Verein auf seiner Webseite. Eine Fangruppe hatte aus Protest gegen Stadionverbote  versucht, ein Werbebanner oberhalb eines Tunnels zu entzünden. Durch den Einsatz von Polizei und Feuerwehr konnte dieses schnell wieder gelöscht werden, trotzdem musste das Deutsche Rote Kreuz sieben Mal ärztliche Hilfe leisten.

Die Unterstützung der Aktion durch Banner in den Fankurven hat der Verein jetzt zum Anlass genommen, „organisatorische und sicherheitsrelevante Regelungen zu treffen.“ Künftig müssen alle Banner vor einer Partie der Fanabteilung gemeldet werden, inklusive textlicher Inhalt, Material, Bereich des Banners und die verantwortlichen Personen. Ausgenommen sind Zaunfahnen. Die Regelung trat am 1. Dezember in Kraft.

Zudem seien auf dem Stadiongelände Graffitis mit Bezug zur Fanaktion gefunden worden. Es sei außerdem zu Sachbeschädigung bei S04-Shop-Wagen und Verkehrsschildern gekommen.

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