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Die Fortunen sangen, klatschten und lachten nach ihrem 4:0-Sieg, bei den Frankfurtern kam man um die Erkenntnis nicht herum, dass die Rote Karte das Spiel mitentschieden hat.

Düsseldorf. „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen donnerte nach Spielschluss durch die Esprit Arena. Fortuna Düsseldorf hatte zuvor Eintracht Frankfurt 4:0 geschlagen. Stefan Reisinger konnte selbst erneut treffen und war begeistert vom aktuellen Lauf der Fortunen. Alexander Meier und Kevin Trapp mussten zugeben, dass sie heute zurecht verloren hatten.

„Es war natürlich auch für uns heute nicht einfach, erst einmal ins Spiel zu kommen. Das Dienstagsspiel war auch noch ein bisschen in den Knochen. Da hatten wir noch ein paar Knötchen in den Oberschenkeln“, erklärte der Torschütze zum 1:0, Stefan Reisinger, nach Spielende bei Sky. „Wir waren heute trotzdem hellwach. Robbie Kruse ist kurzfristig ausgefallen, auch das konnten wir gut kompensieren. Heute hat von der ersten Minute an einfach alles gepasst.“

„Momentan machen wir sehr viel richtig. Die Leidenschaft passt, die Konzentration, wir sind diszipliniert. Wir lassen dem Gegner im Moment wenig Chancen und die paar, die wir haben, nutzen wir eben“, fasste der Stürmer die Gründe für den heutigen Sieg, sowie die vier Punkte aus den Spielen gegen den Hamburger SV und Borussia Dortmund zusammen.

Beim 3:0 war es vorbei“

„Heute haben wir leider deutlich verloren. Ich denke, das Spiel war bis zur Roten Karte ausgeglichen, und dann war es natürlich in der zweiten Hälfte schwer, mit zehn Mann und einem 2:0-Rückstand“, gab ein abgekämpfter Alex Meier zu Protokoll. „Aber wir haben es noch probiert. Beim 3:0 war es dann endgültig vorbei.“ Müdigkeit wollte Meier nicht zählen lassen: „Was heißt müde? Wir müssen mal drei Spiele in einer Woche machen können. Wir müssen immer an die 100 Prozent kommen, in jedem Spiel. Das haben wir heute nicht geschafft und deswegen auch verloren.“

Kevin Trapp hatte heute abend wahrscheinlich den undankbarsten Job im Stadion: „Es waren heute vier Torschüsse und vier Tore. Das war schon extrem bitter für mich.“ Gleichzeitig warnte der Torhüter vor einer nun aufkommenden Hysterie: „Wir müssen aufpassen, dass wir jetzt kein Fass aufmachen. Wir haben in sieben Spielen jetzt einmal gewonnen, aber es gibt eben so Phasen. Das haben wir von Anfang an gewusst.“

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