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Der Stimmungsboykott 12:12 wird am kommenden Wochenende fortgeführt - auch beim Spitzenspiel zwischen Bayern und Dortmund.

Dortmund. Die Fanszene von Borussia Dortmund zeigte sich am Mittwoch enttäuscht über das neue Reformpapier der DFL zum Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“. Damit wird auch beim Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München am Samstag wieder die ersten zwölf Minuten und zwölf Sekunden geschwiegen.

Kein Gespräch mit Mannschaftsrat geplant

„So leid es uns tut, wir werden den Protest fortsetzen“, wird Jan-Henrik Gruszecki, einer der Dortmunder Vertreter der bundesweiten Protestaktion „12Doppelpunkt12“, von den Ruhrnachrichten zitiert. Auch im Spiel darauf gegen den VfL Wolfsburg soll noch einmal geschwiegen werden.

Ein Gespräch mit dem Mannschaftsrat habe man in der Kürze der Zeit nicht geplant. Es soll aber Kevin Großkreutz per SMS über die Fortsetzung der Aktion informiert werden.

Kein Dialog mit den Fans

Über das Reformpapier sagt Gruszecki: „Viele Punkte sind weiterhin viel zu schwammig formuliert.“ Zudem sei es nicht im Dialog mit den Fans entstanden.

„Unsere Befürchtungen haben sich bestätigt. Wir konnten nicht proaktiv mitdiskutieren. Die DFL ist vielleicht zu einem Dialog bereit, aber nicht bemüht“, erklärt Gruszecki die Beweggründe des Protests.

 

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