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Marcos Antonio kam im Sommer aus Bukarest nach Nürnberg, hier konnte er sich nicht durchsetzen, soll aber noch eine Chance bekommen, so Coach Hecking.

Nürnberg. Der erst im Sommer verpflichtete Innenverteidiger Marcos Antonio hat bislang einen schweren Stand beim 1. FC Nürnberg. Trainer Dieter Hecking und Sportvorstand Martin Bader diskutierten unlängst die Perspektiven des Brasilianers beim fränkischen Bundesligisten.

Antonio muss deutlich mehr anbieten

„Es ist aber noch keine Entscheidung gefallen“, betonte der Coach gegenüber der Nürnberger Zeitung. Erst einmal möchte Hecking vom 29-Jährigen selbst hören, „wie er seine Situation einschätzt“.

Auch eine zweite Chance für Antonio sei nicht ausgeschlossen, so der Cheftrainer. Dafür müsse aber eine Zusammenarbeit „weiterhin sinnvoll“ sein. Der Südamerikaner solle im Training deutlich mehr anbieten, um es wieder in den 18er-Kader zu schaffen.

Antonio war im Sommer von Rapid Bukarest nach Nürnberg gewechselt und sollte eigentlich der neue Abwehrchef werden. Bislang spielte er aber nur am sechsten Spieltag bei der 0:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart. Dort verschuldete er schon nach wenigen Sekunden das Gegentor und wurde nach 16 Minuten ausgewechselt.

Robert Mak wieder eingegliedert

Robert Mak dagegen, der wegen seiner Trainer-Beleidigung via Twitter vorübergehend suspendiert worden war, wurde am Mittwoch gegen die TSG 1899 Hoffenheim bereits das zweite Mal seit besagter „Affäre“ wieder eingewechselt.

Hecking äußerte sich dazu wie folgt: „Wenn seine Leistung stimmt, bekommt er Einsätze. Wenn nicht, sitzt er halt draußen.“ Er wünsche sich außerdem, „dass Robbie noch auffälliger trainiert und wieder unser Vertrauen spürt“.

EURE MEINUNG: Sollte Antonio eine zweite Chance bekommen?
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