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Warum der BVB den Bayern gut tut...

Bayern und Dortmund - das passt so gar nicht zusammen. Wieso sind die Westfalen für die neuen Bayern dennoch so wichtig?

München. Viele tausend Fans warten sehnlichst auf den 1. Dezember 2012, 18:30 Uhr. Dann nämlich wird das nationale Kräftemessen in der Bundesliga seinen Höhepunkt finden. FC Bayern München gegen Borussia Dortmund. Das deutsche Clascio, Hoeneß gegen Watzke, Großkreutz gegen ganz Bayern, Understatement gegen Mia san Mia.

„Ich lasse mir von ihm nichts gefallen“, sagte Hans-Joachim Watzke über seinen Kontrahenten Uli Hoeneß. Immer wieder fliegen Giftpfeile von Dortmund nach München und wieder zurück. Die letzten zwei Jahre blieb der FC Bayern München Titel-los, was vor allem an Borussia Dortmund lag.

Dortmund zwingt Bayern zu handeln

Kaum zu glauben, aber es ist trotzdem wahr. Die Borussia ist das Beste, was den Bayern in den letzten Jahren passiert ist. Endlich gibt es einen dauerhaften nationalen Konkurrenten, der zwei Jahre brauchte, um den Verantwortlichen des deutschen Rekordmeister die Augen zu öffnen.

Wer vom neuen FC Bayern spricht – starker Konkurrenzkampf durch gute Neuzugänge – der spricht auch vom BVB-Effekt. Durch dauerhafte Konkurrenz zur Wettbewerbsfähigkeit gezwungen. Der nationale Druck zwingt die beide Teams zur Optimierung. Erste Auswirkungen können wir bereits in der Champions League beobachten...

Bayerns Kampf um die Vormachtstellung

Den Westfalen ein „Danke“ auszusprechen, das wird es von Uli Hoeneß niemals geben. Zumindest kein ernst gemeintes. Doch auch der Bayern-Präsident weiß um die neue Situation nur allzu gut und freut sich über immer besser werdende Bundesliga. Die Konkurrenz hat lange genug gebraucht, um den FC Bayern endlich zu regelmäßigen Investitionen zu zwingen. Als jahrzehntelanger Primus gilt es in München jedoch einen Status zu verteidigen. Es ist der kleine Haken, an diesem ansonsten wirklich positiven Prozess.

Bayern braucht Siege gegen Dortmund

Wettbewerb fordert auch immer Verlierer. Bayern sowie Dortmund wollen nicht dazugehören. Am Samstag wird sich zeigen, ob sich die bestehende Tendenz weiter bestätigt oder der deutsche Rekordmeister die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Es sind die unterschiedlichen Interessen, die sich eben nicht alle in Zufriedenheit auflösen. Das ist Konkurrenz – das ist Wettbewerb!

Auch der Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft wird nicht immer reibungslos verlaufen. Gewinner und Verlierer...

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