thumbnail Hallo,

Heiß diskutiert wird in und um München ein möglicher Einstieg eines Investors beim FCB. Die Möglichkeit sei da, so Rummenigge, doch klar ist nichts.

München. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, stellte klar, dass es zurzeit keine Gespräche des deutschen Rekordmeisters mit einem weiteren Großinvestor gäbe. Eine solche Überlegung sei rein theoretischer Natur.

Möglichkeit besteht in der Theorie

Die Option, einen weiteren Investor hinzuzugewinnen, bestünde, allerdings seien die Äußerungen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß während des Zeit-Wirtschaftsforums in Hamburg in dieser Sache falsch bewertet worden. „Es gibt da gar nichts Konkretes. Das ist zum Teil nicht korrekt wiedergegeben worden“, erklärte Rummenigge dem Sportwirtschaftsmagazin Sponsors. Es handele sich um bloße Gedankenspiele ohne Mehrwert.

„Theoretisch wäre es möglich, einen weiteren Investor neben Adidas und Audi ins Boot zu holen. Es ist aber derzeit weder ein konkreter Investor geplant, noch gibt es entsprechende Gespräche“, stellte der ehemalige Spieler und jetzige Bayern-Verantwortliche klar und distanzierte sich sogar zum jetzigen Stand von einer derartigen Idee: „Es ist noch nicht einmal klar, dass wir überhaupt jemals davon Gebrauch machen werden.“

Neue Regelung gewährt Platz für den Einstieg eines weiteren Investors

Rummenigge räumte jedoch ein, dass eine Änderung der Statuten grundsätzlich Raum für eine Kooperation mit einem weiteren Großinvestor neben Adidas und Audi biete, die jeweils zu 9,09 Prozent Anteilseigner an der FC Bayern München AG sind.

„Wir haben uns die Regel auferlegt, dass mindestens 70 Prozent der Anteile in Vereinshand bleiben müssen, aber bis dahin hätten wir noch knapp 11,8 Prozent zu veräußern“, gab Rummenigge preis.

Einstiegskapital im dreistelligen Millionenraum?

Der Investitionsrahmen für einen potenziellen neuen Sponsor müsse nach den Worten von Uli Hoeneß im Vergleich zu den circa 75 Millionen Euro die Adidas gezahlt und die 90 Millionen Euro die Audi entrichtet hat, bei 100 Millionen Euro liegen. Doch auch hier wiegelt Rummenigge ab und revidiert die Aussagen des Bayern-Obersten: „Die 100 Millionen, die Uli Hoeneß genannt hat, waren eine fiktive, theoretische Summe“, so der 57-Jährige.


EURE MEINUNG: Braucht Bayern überhaupt einen Investor?
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig