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1710 Minuten hat Roman Neustädter in dieser Saison wettbewerbsübergreifend bereits für den FC Schalke 04 in den Beinen, dazu weitere vier bei seinem Nationalmannschaftsdebüt,

Gelsenkirchen. In der laufenden Bundesliga-Saison stand Roman Neustädter vom FC Schalke 04 in jedem Spiel seiner Mannschaft 90 Minuten lang auf dem Platz. Müdigkeit verspürt der Neu-Nationalspieler trotz der Dreifachbelastung aus Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League nicht. Sein Patentrezept ist eine intakte Psyche.

Dauerbrenner Neustädter

1710 Minuten hat Roman Neustädter in dieser Saison wettbewerbsübergreifend bereits für den FC Schalke 04 in den Beinen, dazu weitere vier bei seinem Nationalmannschaftsdebüt gegen die Niederlande am 14. November. 540 Minuten können bis zur Winterpause noch dazukommen. Von körperlichem oder geistigem Verschleiß möchte der defensive Mittelfeldspieler dennoch nichts wissen, wie er dfb.de verriet: „Ich kann immer über die vollen 90 Minuten gehen und habe keine Probleme damit.“

„Es ist alles Kopfsache“

Auch die Tatsache, dass zwischen den Spielen oftmals nur zwei Tage Zeit zur Regeneration bleiben, betrachtet der 24-Jährige nicht als Problem: „Die Zeit muss man als Spieler gut nutzen. Es ist ja eigentlich alles Kopfsache. Wenn der Kopf ‚nein’ sagt, sagen auch die Beine ‚nein’. Und umgekehrt genauso, mentale Stärke führt zum ‚ja’ der Beine.“ Manchmal wisse  man gar nicht, was alles im menschlichen Körper stecke. Neustädter: „Man macht sich einfach keine Gedanken und läuft und läuft und läuft – dann merkt man gar nicht, dass man müde wird.“

Über den Verein weiter für die Nationalmannschaft empfehlen

Neustädters läuferische Qualitäten haben ihm auch zu seinem Nationalmannschaftsdebüt verholfen. Der Schalker hofft, dass der Kurzeinsatz gegen die Niederlande nicht sein einziger Einsatz im DFB-Dress bleibt: „Das war eine tolle Anerkennung und eine super Erfahrung. Ich hoffe, vom Bundestrainer noch öfters eingeladen zu werden.“ Sein Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Verein, wo er sich durch gute Leistungen weiterhin empfehlen will.

Schalker Schlussspurt bis in die Winterpause

Mit dem SO4 will sich Roman Neustädter bis Weihnachten in eine gute Position für die Rückrunde bringen. Nachdem der Einzug ins Achtelfinale der Champions League bereits perfekt gemacht wurde, liegt der Fokus nun auf den verbleibenden vier Ligaspielen. Vom Abschneiden der Konkurrenz wolle man sich dabei nicht beeinflussen lassen. Neustädter: „Wir schauen nur auf uns. Wir haben jetzt ein wichtiges Spiel gegen Hamburg. Alles andere ist zweitrangig. Wir versuchen jedes Spiel zu gewinnen.“

Moral der Mannschaft stimmt

Gegen die Spekulationen, in der Mannschaft stimme die Chemie nicht, wehrt sich Roman Neustädter vehement: „Die Mannschaft ist intakt, das Trainerteam ist intakt – es passt alles.“ Das könne man vor allem daran festmachen, dass die Mannschaft im Champions-League-Heimspiel gegen den FC Arsenal nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 erreicht hat. Auch nach dem 0:2 in Leverkusen am 12. Spieltag habe man mit dem 1:0-Sieg gegen Piräus eine gute Reaktion gezeigt. Neustädter: „Die Moral der Mannschaft stimmt.“

EURE MEINUNG: Schafft es Neustädter in Löws Stammelf?

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