Vor dem Kracher gegen Dortmund: FC Bayern gastiert bei Überraschungsteam SC Freiburg

Der deutsche Rekordmeister reist in den Breisgau und nimmt den sechsten Erfolg auf fremdem Platz ins Visier, bevor es am Samstag im Spitzenspiel gegen den BVB geht.
Freiburg. Im vermeintlichen Spitzenspiel des 14. Spieltags der Fußball-Bundesliga empfängt der Tabellensechste SC Freiburg den Tabellenführer FC Bayern München. Für die Streich-Elf geht es darum, am Mittwoch eine über 16 Jahre andauernde Durststrecke zu beenden. Der FCB möchte mit einem Erfolg den Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund vor dem Aufeinandertreffen am Samstag zumindest konstant halten.

Freiburg mit Selbstvertrauen

Die Hausherren sind bereits seit vier Spielen in der Liga ohne Niederlage. Zuletzt gelangen beachtliche Erfolge bei Hannover 96 (2:1) und gegen den VfB Stuttgart (3:0). Das Selbstvertrauen bei den Badenern dürfte immens sein. Ähnlich gut verlief es bis dato für den FCB. Erst eine Niederlage setzte es – im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (1:2). Am vergangenen Wochenende schickte man Hannover 96 mit einer deutlichen 5:0-Klatsche wieder nach Hause.

Letzter Sieg im Jahr 1996

Der direkte Vergleich spricht zudem klar für den FC Bayern. Der letzte Sieg des „Sport-Clubs“ gegen die Münchener datiert aus dem März 1996. Damals gelang ein 3:1-Erfolg vor heimischem Publikum. Nach der Führung durch Jürgen Klinsmann, drehten die Gastgeber, durch einen Doppelpack von Harry Decheiver und den Schlusspunkt von Jens Todt, die Partie zu ihren Gunsten. Seither feierte die Bayern 16 Siege in 20 Ligaspielen gegen den SCF.

Die Leistung beim 0:0 in der vergangenen Spielzeit dürfte den Freiburgern jedoch gezeigt haben, dass mit viel Einsatz und Engagement auch gegen die übermächtig erscheinenden Bajuwaren etwas Zählbares zu holen ist. Schon im Jahr davor brachte erst eine Einzelaktion von Franck Ribery in den Schlussminuten den knappen Sieg.

Rotiert Heynckes erneut?

Auf Seiten der Gastgeber ist im Gegensatz zum überzeugenden Auftritt gegen Stuttgart lediglich ein Wechsel zu erwarten: Vegar Eggen Hedenstad wird den gelb-gesperrten Mensur Mujdza ersetzen.

Bei den Münchenern darf man gespannt sein, ob Trainer Jupp Heynckes einigen Stars vor dem Spitzenspiel am Samstag gegen den BVB eine Pause gönnt. Kandidaten für einen Startelfeinsatz wären Claudio Pizarro und Anatoliy Tymoshchuk - Mario Mandzukic und Javi Martinez müssten dann weichen. Mario Gomez wird trotz seines ersten Saisontreffers gegen „96“ wohl zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen.

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