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Der Sportvorstand des deutschen Rekordmeisters äußerte sich zum Topspiel gegen Meister Dortmund, den Leistungen von Martinez und Gomez sowie der Kritik Rummenigges.

München. Der Sportvorstand des FC Bayern München, Matthias Sammer, sprach nach dem 5:0-Heimspielerfolg über Hannover 96 am vergangenen Samstag über die aktuelle Lage beim Rekordmeister. Er äußerte sich zum Spitzenspiel am kommenden Samstag gegen Borussia Dortmund, zur Kritik von Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge und zu den erfreulichen Leistungen von Javi Martinez und Mario Gomez.

Das Spitzenspiel gegen Dortmund

Für die kommenden Spiele in Freiburg am Mittwoch und am Samstag gegen Borussia Dortmund interessiert Sammer nur, ob die Bayern ihrerseits wieder in der Lage sind diese „Dinge […] wieder von der ersten Sekunde an umzusetzen. Wenn wir das gut machen, kommen gute Ergebnisse.“ Darüber hinaus warnte er: „Wenn wir meinen, heute war ausreichend, um nun wieder etwas weniger zu tun, dann ist es etwas problematischer.“

Zu Dortmund als nun größten Titel-Konkurrenten äußerte sich Sammer anerkennend: „Das Potenzial ist gut in dieser Mannschaft und sie leistet auch in dieser Saison bislang wieder Außergewöhnliches.“ Der BVB ist nach dem 2:1-Sieg beim 1.FSV Mainz 05 und dem Unentschieden zwischen Schalke 04 und Eintracht Frankfurt (1:1) wieder Tabellenzweiter. Am Samstag könnten die Bayern ihren Vorsprung auf den Titelverteidiger auf zwölf Punkte ausbauen.

Rummenigges Kritik von Valencia

Sammer ordnet die Kritik von Rummenigge nach dem kraftlosen 1:1 in der Champions League in Valencia vom Dienstag und die darauffolgende Reaktion von Heynckes als einen „wunderbaren Doppelpass“ ein. Dieses Gefecht sei wichtig gewesen und zeuge von Stärke, so Sammer weiter. Die psychologische Wirkung ist bei den Spielern angekommen, denn sie wussten, „der Boss ist nicht zufrieden und der Trainer weiß, was zu tun ist.“



Martinez und sein erstes Tor für den Rekordmeister

Nach dem sehenswerten Fallrückzieher-Tor von Javi Martinez, war Sammer voll des Lobes ob der Leistung vom 40-Millionen-Mann: „Ich glaube, er hätte das Tor nicht machen müssen, um erkennen zu können, dass er sicherlich sein bestes Spiel gemacht hat, seitdem er bei uns ist.“

Gomez-Comeback mit Tor

Mario Gomez krönte seine gelungene Rückkehr nach langer Verletzungspause nur Sekunden nach seiner Einwechslung zum 5:0-Endstand (67. Minute). Zudem wähnt der Sportvorstand Gomez auf dem richtigen Weg: „Für ihn war es sehr speziell, weil es seine erste längere Verletzungspause war. Dementsprechend ist das nicht so leicht, damit umzugehen. Und so ein Tor hilft immer: für die Bewegungsabläufe, für das Selbstbewusstsein.“

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