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Mit einem Telefonat haben Dortmunds Trainer und der Schiedsrichter-Boss die Unstimmigkeiten ausgeräumt und Versöhnung gefeiert.

Dortmund. Nach der Gewaltdebatte zwischen DFB-Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich und Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp wurden die Fronten nun per Telefonat geklärt. Fröhlich hatte Klopp vorgeworfen, dass dessen temperamentvoller Umgang mit den Schiedsrichtern Nachahmer im Amateurfußball zur Folge haben könnte.

Wie Bild.de berichtet, ging es Fröhlich bei dem Thema nur um „eine grundsätzliche Sensibilisierung für dieses Thema, denn das hat Einfluss auf die Arbeit der Schiedsrichter in allen Bereichen des Fußballs.“

DFB schaltet sich mit ein

Es sei ihm nicht um Personen gegangen, so der Ex-FIFA-Schiedsrichter weiter, und es sei nicht seine Absicht gewesen, eine bestimmte Person anzugreifen. Verstärkt wurde Fröhlichs Aussage vom Samstag noch durch Schiedsrichter Felix Zwayer. Wie DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock aber der Bild versicherte, wollten weder Fröhlich noch Zwayer die Diskussion personalisieren. „Die Sache ist sicher unglücklich gelaufen. […] Keiner hat Vorbehalte gegen Dortmund oder Klopp.“ Zudem seien die Zwayer-Aussagen, so Sandrock weiter, im Rahmen eines Lehrgangs gefallen, in dem der Schiedsrichter eine konkrete Situation zwischen Klopp und dem vierten Offiziellen Trautmann aus dem Jahre 2010 erläuterte.

Zorc: Das Thema ist erledigt

Fröhlich hatte am Samstag im Deutschlandradio erklärt, dass aus Klopps „aggressiven Verhalten gewaltsame Exzesse an der Basis erwachsen können.“ Zwayer fügte dem auf einem Schiedsrichter-Lehrgang hinzu: „Eine absolute Katastrophe. Gegen so ein Verhalten werden und müssen wir vorgehen.“

Der BVB-Trainer reagierte umgehend mit Unverständnis: „Es ist sehr unangenehm, wenn der eigene Name mit sowas in Verbindung gebracht wird. Ich war einigermaßen geschockt darüber.“

Auch Dortmund-Manager Michael Zorc entgegnete den Vorwürfen: „Am Samstag war ich schon sehr verärgert und verwundert über die Aussagen, die haltlos waren.“ Er begrüße jedoch, dass am Sonntag alle Beteiligten miteinander gesprochen und die Sache geklärt hätten: „Für uns ist das Thema erledigt.“

EURE MEINUNG: Wie lassen sich Unstimmigkeiten zwischen Schiedsrichtern und Vereinen zukünftig vermeiden?

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